18.08.2021 - 16:25 Uhr
EslarnOberpfalz

Fanclub-Fußbälle für die Jugend

Dank der Spende der Fanclubs konnte jeder Jugendliche mit einem eigenen Ball jonglieren. Ein Dank an Bayernboss Markus Kleber und Oberlöwe Matthias Brenner kam von Alexander Kühner und Benni Heider (vorne von rechts).
von Karl ZieglerProfil

Die örtlichen Fanclubs der Bayern und Löwen zogen die Spendierhosen an und unterstützten den Turn- und Sportverein in der Jugendarbeit mit insgesamt 30 Spielbällen. Die Münchner Traditionsvereine unterscheiden sich zwar in den Vereinsfarben "Rot" und "Blau", sowie durch ihre Mottos "Mia san mia, FC Bayern" und "Einmal Löwe, immer Löwe", aber die Freundschaft der beiden Vorsitzenden, Markus Kleber und Matthias Brenner, steht über der Leidenschaft. So waren sich die beiden TSV-Anhänger spontan auch über die gemeinsame Ballspende einig.

"Die blauweiße Farbe der Bälle ist zwar nicht ganz ideal, aber dafür befinden sich mehr Bayern- als Löwenfans unter dem Jugendteam", scherzte der örtliche Bayernboss. Da beim TSV derzeit 18 Nachwuchskicker, drei Jüngere aus der A-Jugend und ältere C-Jugendliche, eine neue B-Jugend bilden, waren weitere Trainingsbälle erforderlich. Zum Trainingsauftakt schnappte sich jedes Nachwuchstalent einen Ball, so dass Trainer Manuel Meckl mit dem Aufwärmtraining beginnen konnte. Die Spieler jonglierten mit ihren Bällen und dribbelten durch den Parkour. "Wir haben noch einige Bälle übrig, so dass weitere interessierte Fußballer herzlich willkommen sind", warben Jugendleiter Alexander Kühner vom TSV und zweiter Vorsitzender Benjamin Heider von der Jugendfördergemeinschaft Eslarn, Moosbach und Waidhaus um weitere Jungfußballer und dankten für die Spende. Mit dieser Spende zeigen die Fanclubs ihr großartiges Interesse am Fußballsport und an der Jugendarbeit. "Wir wollen mit anderen Vereinen ins Gespräch kommen und versuchen die Jugendfördergemeinschaft der "JFG Oberpfälzer Grenzland 11" auch für die Zukunft zu erhalten" stellte Heider von der JFG fest. Alle Vereine der JFG sind sich über den Fortbestand der JFG einig und deshalb soll die Bildung einer eigenen B-Jugend nur eine Übergangslösung sein. Ziel der JFG es, nicht nur mit den Jüngsten, sondern nach Gesprächen mit weiteren Vereinen auch mit den älteren Jugendlichen ein gemeinsames Team zu stellen.

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