28.07.2021 - 10:50 Uhr
EschenbachOberpfalz

Wirtschaftsschule Eschenbach verabschiedet Abschlussschüler mit Autocorso

Die Jahnstraße in Eschenbach wurde zur Startstrecke für einen neuen Lebensabschnitt. Flaggensignale gaben den Weg für die Abschlussschüler frei.
von Walther HermannProfil

Zeugnisübergabe mit Autocorso und Flagge: Die Wirtschaftsschule Eschenbach entließ 53 Absolventen in neue Lebensabschnitte. Die Jahnstraße glich dabei der Auffahrt zu einer Rallye. Die Piloten harrten dem Startsignal zu einer Szene, ähnlich der im vergangenen Jahr. Da die gewohnte Abschlussfeier in der Mehrzweckhalle erneut ausfallen musste, übergaben die Klassenleiter ihren Schülern die Zeugnisse auf der „Gehsteigbühne“ vor der Schule.

„Es ist vollbracht. Ein außergewöhnliches Schuljahr geht zu Ende“, hatte Studiendirektor Bernhard Miedl zu Beginn dieses längeren Szenarios versichert und angekündigt: „Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen.“ Vor einem Laptop vor der Schule sprach er „über das bestens vertraute Teams“ zu den Schülern und deren Eltern in den wartenden Autos. Er entschuldigte sich für die vielen Einschränkungen, die die Pandemie für die Schüler und Eltern mit sich brachte und dankte den Eltern, die ihr Kind der Schule anvertraut haben. Dank sagte er auch dem Kollegium, das die Abschlussschüler „gewohnt routiniert sehr gut auf die Prüfung vorbereitet hat“. Sein herzlicher Dank galt den Schülern, die in Präsenz-, Wechsel- und Distanzunterricht ihren Abschluss im Auge behalten haben und nun die Früchte ihrer Arbeit ernten.

Drei Ratschläge gab der Eschenbacher Schulleiter den Absolventen mit auf den Weg: „Nutzt eure Fähigkeiten und Stärken. Findet euren Beruf in dem augenblicklichen Arbeitsmarkt und vertraut auf eure Stärken. Und, das mag jetzt, nachdem ihr glaubt, ihr habt die Schule hinter euch gelassen, ein wenig befremdlich klingen: Lernen endet nicht mit dem heutigen Tag.“ Das Geschehen vor der Schule verfolgte auch Martina Auer-Bertelshofer, die Nachfolgerin des vorherigen Schulleiters Thomas Reitmeier.

Die Absicht, konsequent weiter zu lernen, haben bereits 16 Absolventen: 3 in einem Berufsschulzentrum, 13 an der Fachoberschule. Der Rest verteilt sich auf 25 Berufsarten und auf ein Auslandsjahr. Zehn Schüler verlassen die Wirtschaftsschule mit einem Notendurchschnitt unter 1,5. Jahrgangsbester mit einem Notendurchschnitt von 1,0 ist Cornelius Wohl (Klasse 11Z, Grafenwöhr). Mit einem Notendurchschnitt von jeweils 1,12 wurden Klassenbeste Luca Rupprecht (10a, Kirchenthumbach) und Wictoria Dyrda (10c, Grafenwöhr). Es folgten Selina Fuchs, Pressath (1,25); Sophia Arnold, Grafenwöhr (1,37); Johanna Deubzer, Kastl (1,37); Max Diepold, Speinshart (1,37); Gabrijela Boruta, Eschenbach (1,50); Jaqueline Harrer, Eschenbach (1,50) und Susanne Hegebart, Pressath (1,50).

 

 

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