06.03.2020 - 11:36 Uhr
EschenbachOberpfalz

Stolz auf das erlegte Wild

Auf die Pirsch zu gehen in den ausgedehnten Wäldern rund um Eschenbach ist seit Jahrhunderten eine Freizeitaufgabe vieler Waidmänner in der Rußweiherstadt. Jagdliche Traditionen werden seit jeher intensiv gepflegt.

Fünf Eschenbacher Jäger: (von links) Joseph Kirmeier, Karl Müller, Georg Kirmeier, Hans und Bartholomäus Wedl.
von hevProfil

Da machen die fünf Eschenbacher Jäger auf dem Bild keine Ausnahme. In jagdlicher Kleidung, mit ihren Waffen und Hunden, präsentieren Joseph Kirmeier, Karl Müller, Georg Kirmeier, Hans und Bartholomäus Wedl stolz das erlegte Wild.

Nach der Jagd trafen sich die Waidmänner gerne auf ein Bier im Gasthof Obersee oder auf der Holzmühle. Dann wurden die abenteuerlichsten Geschichten an den Stammtischen zum Besten gegeben. Wie sagte doch schon Reichskanzler Otto von Bismarck: „Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.“

Wer etwas tiefer in die Freizeitwelt unserer Großeltern eintauchen will, dem sei die aktuelle Ausstellung „Nach der Arbeit“ im Taubnschusterhaus empfohlen, wo auch dieses Bild zu sehen ist. Das Museum ist am morgigen Sonntag wieder von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Im Museumscafé gibt es Kaffee und Kuchen, ein Glas Wein oder Zoiglbier.

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