26.05.2021 - 10:54 Uhr
EschenbachOberpfalz

Stadtrat Eschenbach: Breite Palette an Wünschen und Anträgen

Die Wunschliste der Stadträte ist stets breitgefächert. Von einer Bushaltestelle im Gewerbegebiet "Am Stadtwald" über Querungshilfen am Stadtplatz bis hin zu Sammelstellen für Hundekotbeutel geht es diesmal in den Wortmeldungen.

Für die Firma Lippert, den künftig größten Arbeitgeber in der Stadt, und weitere Unternehmen im Gewerbegebiet "Am Stadtwald", wünscht sich Stadtrat Michael König eine Bushaltestelle.
von Walther HermannProfil

In den monatlichen Sitzungen des Stadtrats nutzen die Mandatsträger den Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ stets zu regen Wortmeldungen. So auch in der Mai-Sitzung des Stadtparlaments.

Die Inhalte des zur Eröffnung der Adventure-Golfanlage aufgelegten Faltblatts nahm Thomas Ott zum Anlass seiner Anregung, bei einer Neuauflage auch Angaben in Tschechisch und Englisch aufzunehmen.

Sicher den Stadtplatz queren

Ein weiteres Anliegen waren ihm Querungshilfen am Stadtplatz, die insbesondere der Sicherheit der älteren Generation dienen würden und zu anderen Anlässen bereits wiederholt Thema im Stadtrat waren. Bürgermeister Marcus Gradl regte dazu eine gemeinsame Aktion mit der Polizei an und merkte an: „Warum sollten wir uns nicht an der eigenen Nase fassen, Vorbild sein und ältere Leute queren lassen?“

Als Seniorenbeauftragter bezog sich Klaus Lehl auf „Stimmen der Senioren“ und wünschte sich eine Minderung der Gefahrensituation am Stadtplatz. Elisabeth Gottsche berichtete von eigenen Beobachtungen und „positiven Beispielen von US-Fahrern, die im Gegensatz zu deutschen Fahrern anhalten“ und Senioren passieren ließen.

Stadtrat soll online tagen

Online-Sitzungen des Stadtrats hielt zweiter Bürgermeister Karl Lorenz „für wichtig“. Marcus Gradl erinnerte an Gespräche im Kreistag, die zu dem Ergebnis geführt hätten, aus rechtlichen Gründen keine Online-Übertragungen zuzulassen.

Während Thomas Riedl auf „andere Abläufe“ von Sitzungen des Kreistags verwies, erkannte Elisabeth Gottsche „für den öffentlichen Teil der Stadtratssitzungen kein Problem“. Heike Biersack, die Geschäftsleiterin der Verwaltungsgemeinschaft, sah sich veranlasst, auf das erforderliche Zustimmungsverfahren und den erheblichen technischen Vorlauf hinzuweisen.

Bushaltestelle einrichten

Die Anbindung des Gewerbegebiets „Am Stadtwald“ an den öffentlichen Personennahverkehr regte Michael König an. Als Beispiel eines Bedarfs nannte er die Firma Lippert.

König verwies auf zahlreiche Arbeitnehmer aus Weiden, die bisher mit der Bahn ihren Arbeitsplatz in Pressath erreichen konnten. Durch die Verlagerung des Unternehmens nach Eschenbach seien Probleme entstanden, die nur durch die Bildung von Fahrgemeinschaften ab Pressath und den Einsatz eigener Fahrzeuge behoben werden konnten.

Betroffen seien vor allem minderjährige Auszubildende, die zum Teil bereits während des Winters täglich mit dem Fahrrad zum Eschenbacher Werk gefahren seien. Als Lippert-Mitarbeiter bat König die Stadt, sich um die Einrichtung einer Bushaltestelle im Gewerbegebiet „Am Stadtwald“ zu bemühen.

Hundekotbeutel sammeln

Das Problem der Hinterlassenschaften von Hunden griff Elisabeth Gottsche auf. Sie beklagte die Unsitte, Kotbeutel „einfach ins Gebüsch“ zu werfen, und regte gezielte Örtlichkeiten für Sammelstellen an.

Schultüre repariert

Irritiert zeigte sich Marcus Gradl angesichts einer Diskussion über die Eingangstüre der Markus-Gottwalt-Schule, der ein schweres Öffnen und ein schnelles Zuschnappen zugeschrieben wurde. Mit Nachdruck erklärte er, dass es sich bei ihr um „keine schwere Türe“ handele, sich das erkannte Übel „einfach zu beheben lässt“ und keine neue Türe in Auftrag gegeben worden sei. „Nach einem Anruf bei einer Fachfirma wurde das Problem an der Zugangstüre innerhalb von nur einer Stunde behoben“, merkte er abschließend an.

"Hesenhäusl" wird eröffnet

Die Eröffnung des „Hexenhäusls“ kündigte der Bürgermeister für Samstag, 5. Juni, an.

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Eschenbach

"Nach einem Anruf bei einer Fachfirma wurde das Problem an der Zugangstüre innerhalb von nur einer Stunde behoben."

Bürgermeister Marcus Gradl zur Eingangstüre an der Markus-Gottwalt-Schule.

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