21.06.2021 - 11:21 Uhr
EschenbachOberpfalz

Stadt Eschenbach kann 3,6 Millionen Euro zurücklegen

Eine erfreuliche Nachricht gab es im Stadtrat Eschenbach vom Rechnungsprüfungsausschuss. Die Jahresrechnung 2019 der Stadt weist einen Millionen-Überschuss aus.

Mit der Übergabe eines dekorativen Feuerkorbes gratulierte Bürgermeister Marcus Gradl Stadtrat Franz Fuchs (links) zum 60. Geburtstag.
von Walther HermannProfil

Der Rechnungsprüfungsausschuss hatte sich abschließend mit den Unterlagen zum Etat 2019 befasst. Im Stadtrat berichtete Karl Lorenz über das Ergebnis der Prüfung, für deren reibungslosen Ablauf Kämmerer Karl Stopfer und dessen Stellvertreter Uli Hesl „sämtliche nach den gesetzlichen Bestimmungen erforderlichen Haushalts- und Kassenunterlagen“ zur Verfügung gestellt hatten.

Hohen Informationswert für Stadtrat und Zuhörer hatte seine Nachricht: „Die Abweichung nach oben, von den ursprünglich geplanten Zahlen um ungefähr 2,3 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt, ergaben sich durch die erneut gute Gewerbesteuereinnahme und allgemeine Zuweisungen. Der Allgemeinen Rücklage konnten wieder 3,6 Millionen Euro zugeführt werden.“ Als größte Posten der Investitionen nannte er die Sanierung des Vermessungsamtes, die Fortsetzung der Breitbanderschließung, die Fertigstellung der Jahnstraße und die Straßen im Baugebiet Esperngasse. Mit Blick auf die geschilderte Haushaltslage erschien es nur nebensächlich, dass Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben in Höhe von 1,5 Millionen Euro nicht in Anspruch genommen werden mussten.

In seinem Schlusswort bescheinigte Lorenz dem damaligen Bürgermeister Peter Lehr und der Verwaltung eine geordnete und verantwortungsvolle Kassenführung“. Als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses dankte er seinen Kollegen Thomas Ott, Franz Fuchs, Korbinian Dunzer und Andreas Hermann für „die stichprobenartige und gewissenhafte Prüfung dieser Unterlagen“ und versicherte: „Für das Jahr 2019 ergaben sich keine Feststellungen und Beanstandungen.“

Die von Kämmerer Stopfer vorgestellte Jahresrechnung über den Gesamthaushalt 2019 von 25.367.370,77 Euro stellte der Stadtrat nach der Vorgabe der Gemeindeordnung fest und erteilte die Entlastung. Einstimmig beschloss das Gremium die „Entsorgung der Original-Papierbelege des Verwaltungshaushalts sowie der Verwahrgelder und Vorschüsse für das Jahr 2019“, die ohnehin dauerhaft auf nicht veränderbaren elektronischen Speichermedien archiviert sind.. Die Kassenbelege des Vermögenshaushalts werden jedoch zusätzlich wie bisher auch in Papier unbegrenzt aufbewahrt.

Durch das Ausscheiden von Peter Lehr aus dem Stadtrat wurden Nachbesetzungen des Rechnungsprüfungsausschusses und der Gemeinschaftsversammlung der VG erforderlich. Auf Vorschlag der SPD-Fraktion wurden diese Aufgaben Ludwig Schneider zugeteilt.

Zu Beginn der Sitzung hatte Bürgermeister Marcus Gradl Stadtrat Franz mit der Übergabe eines dekorativen Feuerkorbes zum 60. Geburtstag und SPD-Fraktionssprecher Thomas Ott mit Blumen zur Eheschließung gratuliert.

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