10.08.2020 - 11:31 Uhr
EschenbachOberpfalz

SC Eschenbach: Karl Lorenz und Jürgen Schäffler nicht länger in der Führungsriege

von Walther HermannProfil

Mit Präsenten verabschiedete Geschäftsführer Thomas Mikolei bei der Jahreshauptversammlung des SC Eschenbach Karl Lorenz und Jürgen Schäffler aus der SCE-Führungsriege. Lorenz leitete 38 Jahre lang die Abteilung Breitensport, und Schäffler brachte sich viele Jahre im Vorstand ein. Mit Peter Lehr dankte Mikolei einem „langjährigen Grußwortredner“, der sich viele Jahre als Fußballtrainer verdient gemacht hat.

„Es liegen noch 889 Tage vor uns bis es heißt: 100 Jahre SCE.“ Nach dieser Ankündigung befasste sich Mikolei mit weiteren Herausforderungen, die der Verein zu bewältigen hat: Schrittweise Sanierungen von Sportheimdach, Gaststätte, Fußball-Kabinen und Vereinshalle. Erhebliche Auswirkungen, insbesondere im finanziellen Bereich, habe die Corona-Pandemie auf den Sportclub. Der Geschäftsführer sprach von Mitgliedskündigungen und bisher circa 10.000 Euro Einnahmeausfälle aus Hallenvermietung und ausgefallenen Veranstaltungen. Er befürchtete, dass sich die Ausfälle bis zum Jahresende auf 20.000 Euro erhöhen werden. Zudem habe der SCE 15.000 Papierhandtücher und 40 Liter Desinfektionsmittel bevorratet. „Die Abschlussparty des Faschingszuges hält uns in diesem Jahr am Leben“, betonte er.

In seinem Appell an die Versammlung rief er dazu auf, den Verein SCE am Leben zu erhalten, um Kindern und Jugendlichen auch zukünftig Chancen auf Sport zu ermöglichen und dazu beizutragen, dass der SCE zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2023 in neuem Glanz erstrahlt.

„Ihr habt etwas bewegt.“ Mit diesen Worten bedankte sich Marcus Gradl beim SCE-Vorstand. Der Bürgermeister befürchtete, dass die Coronazeit das Vereinsleben erheblich beeinträchtige. Es seien daher alle gefordert, „Kinder wieder zur Teilnahme am Vereinsleben zu bewegen und sie wieder zum Training zu führen“. Gradl kündigte an: „Die Stadt wird weiter mit im Boot sein.“

„Für viele ist der Sportclub ein Stück Heimat und auch ein Ankerplatz, an dem man beruhigt anlegen kann.“ Dieter Kies sah in Eschenbach eine Hochburg des Sports, in der ein großer Teil des „Klebstoffs“ produziert wird, „der uns und unsere Stadt zusammenhält“. Für den Stadtverbandsvorsitzenden kommt es darauf an, dass sich die Menschen mit den Zielen und Werten ihres Vereins identifizieren und aktiv mitarbeiten.

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