22.04.2021 - 12:42 Uhr
EschenbachOberpfalz

"Novem-Parkplatz": Beleuchtung nun an den Ecken

Der Ausbau des "Novem-Parkplatz" in Eschenbach auf städtischem Grund kann beginnen. Der Stadtrat stimmte noch einer Änderung des im Mai letzten Jahres vorgestellten Planungsentwurfs zu.

"Der Parkplatz ist wichtig für Novem", versicherten Bürgermeister Marcus Gradl und Stadtrat Klaus Lehl.
von Walther HermannProfil

Die Planungen und Vorbereitungen zu Ausbau und Optimierung des von der Firma Novem genutzten Parkplatzes an der Gossenstraße gehen in die Endrunde. In einem ergänzenden Beschluss sprach sich der Eschenbacher Stadtrat nun dafür aus, die Leuchten für das Areal an den „vier Ecken“ zu positionieren.

Mehrere Beratungen

Zu Beginn der Aussprache erinnerte Bürgermeister Marcus Gradl daran, dass über den Parkplatz bereits mehrfach beraten und mit der Novem-Geschäftsführung diverse Gespräche geführt wurden. Er bezog sich vor allem auf die Sitzung des Gremiums vom 28. Mai 2020, bei der sich Michael Wagner vom Architekturbüro Schultes eingehend mit der Erweiterung des „Novem-Parkplatzes“ zu einem Multifunktionsplatz mit 195 Parkplätzen befasst hatte.

"Novem-Parkplatz" soll Multifunktionsplatz werden

Eschenbach

Gradl erwähnte den „angedachten Wasser- und Kanalanschluss für Feste und Veranstaltungen“ und bezifferte die bisher veranschlagten Baukosten mit 364 000 Euro. Er räumte ein, dass Baugrunduntersuchungen zum Teil das Abtragen von Bodenschichten erforderlich machen. Bereits im Mai 2020 hatte Wagner darauf hingewiesen, dass wegen besonderer Bodenverhältnisse der frostsichere Aufbau nicht bei 60, sondern bei 70 Zentimetern liegt. Dies habe zur Folge, dass die Straßenbereiche des Parkplatzes einen planmäßigen Aufbau von 70 Zentimetern bekommen sollten. Wegen der angedachten Nutzung durch Veranstaltungen hielt es Gradl für erforderlich, dass die vorgesehenen Leuchten „nicht in der Mitte, sondern am Rand des Platzes“ stehen sollten. Den Parkplatz bezeichnete er als „wichtig für Novem“.

Frage nach Amortisierung

Mit Blick auf die zahlreichen Novem-Beschäftigten pflichtete ihm Klaus Lehl bei. Er resümierte jedoch, dass die jetzigen Vorhaben die Baukosten erhöhen. Da der Parkplatz an Novem verpachtet wird, wollte er vom Bürgermeister wissen: „In wieweit werden die Mehrkosten durch die Miete amortisiert?“ In der Mai-Sitzung 2020 war davon die Rede, dass sich nach den ursprünglichen Planungen die Kosten nach etwa zehn Jahren amortisieren. „Wir haben mit Novem eine einvernehmliche Regelung getroffen“, versicherte Gradl.

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