17.06.2021 - 09:44 Uhr
EschenbachOberpfalz

Neuer Steg für Obersee-Plattform in Eschenbach

Wanderer und Naturfreunde wird’s freuen. Der zum Teil morsch gewordene Steg zur Beobachtungplattform am Nordwestufer des Obersees wird durch einen Neubau ersetzt. Dieser ist nun auch barrierefrei.

Revierförster Martin Gottsche (Zweiter von links) informiert Bürgermeister Marcus Gradl über den Fortgang der Bauarbeiten am neuen Holzsteg am Großen Rußweiher.
von Walther HermannProfil

Bürgermeister Marcus Gradl und Revierförster Martin Gottsche überzeugten sich bei einem Ortstermin am Großen Rußweiher in Eschenbach (Obersee) von der Arbeit der Mitarbeiter des Maschinenrings, denn der Holzsteg zu Besucherplattform muss erneuert werden. „Trotz regelmäßiger Unterhaltsbemühungen zeigte sich seit vergangenem Jahr zunehmend, dass der Steg abgewirtschaftet ist“, berichtete Gottsche. Der Zustand des Holzstegs sei gerade noch zu ertragen gewesen. Nun müsse er aber ausgetauscht werden. Als Besonderheit erwähnte der Forstmann, dass nun alles barrierefrei sei. Eine Stufe wie bisher gebe es nicht mehr. Als angenehm werden die künftigen Nutzer vermutlich auch die Verbreiterung des Stegs von 1 Meter auf 1,60 Meter betrachten. Wegen dieser großzügigen Breite gibt es aber keinen Handlauf mehr. Die Stärke der Bohlen von 60 Millimeter lässt zudem eine lange Lebensdauer erwarten. „Da das verwendete Lärchenholz aus dem Stadtwald stammt, bestanden keine Lieferschwierigkeiten, wir griffen zur Selbsthilfe“, versichert Gottsche. Wegen der handwerklichen Arbeiten in fortgeschrittener Jahreszeit verweist er auf Absprachen mit dem Naturschutz. Erfreut zeigte er sich über die vom Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald zugsicherte Förderquote von 50 Prozent.

In der Vogelfreistätte Großer Rußweiher sah Bürgermeister Marcus Gradl einen Besuchermagnet. Die des Öfteren im Rathaus eingegangene Nachfrage zum Zustand des Stegs wertete er als Beweis dafür. Der Bürgermeister dankte Gottsche, dass er „alles in die Hand genommen“ hat, was für den Neubau erforderlich war, und kündigte weitere Planungen für Maßnahmen an, die die Attraktivität Eschenbachs „Grüner Lunge“ steigern sollen. Auffallend sind bereits die Hackschnitzel, die auf besonders matschige Stellen des Rundweges aufgebracht wurden.

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„Trotz regelmäßiger Unterhaltsbemühungen zeigte sich seit vergangenem Jahr zunehmend, dass der Steg abgewirtschaftet ist.“

Martin Gottsche, Revierförster Eschenbach

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