01.09.2021 - 11:33 Uhr
EschenbachOberpfalz

Hopfenzupfen beim "Taubnschuster" in Eschenbach

Schön groß ist der Hopfen schon geworden.
von hevProfil

Im Spätsommer oder in den ersten Herbsttagen kommt die Zeit der Hopfenernte. Das ist so beispielsweise in der Hallertau, dem größten Hopfenanbaugebiet der Welt, wo die Bauern jetzt mit der Ernte beginnen. Nicht mehr in Handarbeit, sondern in der Regel mit Maschinen. Ganz traditionell per Hand gezupft werden dagegen die Dolden im Hof des Taubnschusterhauses am Sonntag, 5. September, ab 14 Uhr. Mitglieder des Heimatvereins mit Unterstützung von Helfern des Kommunbrauvereins und angeleitet vom Hopfenexperten Albert Furtner, der aus einem Hallertauer Hopfenbetrieb stammt und schon bei der Pflanzung 2017 beratend tätig war, werden die Ernte einbringen. Am gleichen Tag noch wird der Eschenbacher Brauverein ein Bier mit „Grünhopfung“, also mit den frischen Hopfendolden, brauen.

Der Heimatverein will mit dem Anbau der Hopfenpflanzen an die lange Tradition in Eschenbach erinnern. Bis in das 19. Jahrhundert haben die Eschenbacher Kommunbrauer in mindestens 13 Hopfengärten die Bierzutat selbst gezogen und beim Kommunbierbrauen zur Aromatisierung und Haltbarmachung ihrem Biersud zugesetzt.

Wer am Sonntag den Hopfenzupfern bei der Arbeit zuschauen oder das Zupfen selbst einmal ausprobieren will, ist im Taubnschusterhof willkommen. Im angeschlossenen Museum können sich die Besucher über die Geschichte des Eschenbacher Kommunbrauwesens informieren.

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