21.05.2021 - 14:34 Uhr
EschenbachOberpfalz

Firma Rogers erweitert Betrieb in Eschenbach

Die Firma Rogers Germany bleibt in Eschenbach auf Expansionskurs. Für die Erweiterung der Produktion soll ein Hallenanbau entstehen, der über eine Fertigungsfläche von gut 2000 Quadratmeter verfügt.

Die Fertigungshalle von Rogers/Curamik in Eschenbach erhält einen 2000 Quadratmeter umfassenden Anbau, der bis an das Grundstück der Firma Prösl-Bau (links) reichen wird.
von Walther HermannProfil

In der Sitzung des Eschenbacher Stadtrats stellte VG-Geschäftsführerin Heike Biersack ein Vorhaben der Firma Rogers vor, das sich mit einer Länge von 52,51 Meter, einer Breite von 43,30 Meder und einer Höhe von 9 Meter beziffern lässt. Das Unternehmen plant einen Anbau an den bestehenden Fertigungskomplex und rückt damit bis an die Lagerflächen der Baufirma Prösl heran. Die Fläche wird bisher als Parkplatz für die Mitarbeiter genutzt.

Wie Biersack ausführte, sei die Entwässerungssituation noch zu klären. Für Klaus Lehl, er bezeichnete das Vorhaben als „äußerst begrüßenswert“, stellte sich jedoch die Frage, ob für die Beschäftigten nach dem Wegfall der Parkfläche noch genügend Stellplätze zur Verfügung stehen würden. Unter Hinweis auf die von Rogers genutzten Nebengrundstücke erkannte Bürgermeister Marcus Gradl keine Parkengpässe. Das 1983 als Hüttak Elektronik gegründete Unternehmen hatte seine Fertigungsfläche 1997 auf 5900 und 2007 auf beachtliche 13.000 Quadratmeter erweitert und ist mit seinen Produkten mit Verbindungen aus Kupfer und Keramik Markt- und Technologieführer. Der Stadtrat erteilte dem vorliegenden Antrag das kommunale Einvernehmen.

"Äußerst begrüßenswert."

Stadtrat Klaus Lehl über die Erweiterung der Firma Roger

Grünes Licht gab das Gremium ebenso drei weiteren Bauanträgen: Für Thomasreuth lagen Anträge zum Neubau einer Güllegrube mit Abdeckung mit einem Durchmesser von 14,37 Meter und zum Neubau eines Milchviehstalles mit einer Länge von 39 Meter, einer Breite von 20,38 Meter und einer Höhe von 7,93 Meter vor. Der Stall, für den Wasser- und Kanalanschluss auf Kosten des Antragsstellers herzustellen sind, wird über 53 Boxen verfügen. Der Thomasreuther Stadtrat Reinhard Wiesent kommentierte das Vorhaben mit: „Die Landwirtschaft wird in Thomasreuth weiterbestehen.“

Mit erkennbarer Freude und Erleichterung befasste sich das Gremium auch mit dem Bauantrag der Oberfranken Wohnimmobilien GmbH auf Sanierung und Modernisierung der Wohnblöcke Stirnbergstraße 12 bis 15. Der Bauantrag betraf nur das Anbringen von Metall-Balkonen. Im Innenbereich wird mit Maßnahmen an Heizung, Böden und Sanitäranlagen eine Komplettsanierung erfolgen. Als Thomas Riedl sich erfreut zeigte, dass endlich ein Käufer gefunden wurde, der die überfällige Sanierung angeht, kommentierte Marcus Gradl den Zustand der Gebäude aus Sicht der Stadt, sprach von „unschönen Zuständen“ und „verkommenen“ Immobilien“. Das städtische Vorkaufsrecht mit „angedachtem Abriss“ habe sich mit dem Einstieg eines verlässlichen Partners zerschlagen. Der Bürgermeister verwies auf einen „Vertrag mit Sanierungsverpflichtung, in die Architekt Günther Lenk eingebunden ist. Er räumte ein, dass wegen der langwierigen Verhandlungen eine „lange Zeit ins Land gegangen ist“, und dankte seiner Verwaltung für den erbrachten hohen Aufwand.

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