20.07.2021 - 11:51 Uhr
EschenbachOberpfalz

Eschenbacher "Pilots" trotz Coronapandemie nicht untätig

von Walther HermannProfil

Die 40-Jahr-Feier fiel zwar der Coronapandemie zum Opfer. Die Eschenbacher „Pilots“ versteckten sich aber dennoch nicht im stillen Kämmerchen und legten mit ihren Motorrädern an der frischen Luft insgesamt 210.000 Kilometer zurück. Die Jahreshauptversammlung des Motorradclubs vor dem Vereinsheim nannte Harald Wohlrab eine Premiere. „Wir tagen zum ersten Mal im Freien“, verkündete der Vorsitzende und hieß Bürgermeister Marcus Gradl und Stadtverbandsvorsitzenden Dieter Kies willkommen. Er sprach von einem besonderen Jahr, in dem die Vorbereitungskosten für abgesagte Jubiläumsfeier und das Starkbierfest den Jahresetat des Vereins erheblich belastet haben. „Da das Vereinsheim coronabedingt nicht benutzt werden konnte, sind die Betriebskosten niedrig geblieben“, resümierte der Vorsitzende.

Einem Erlebnisbericht glich der Rückblick von Ute Heindl. Die Sportwartin sparte nicht mit Kommentaren zu einer bunten Folge von geselligen Anlässen, die mit der Teilnahme als Steinzeitmenschen an den Faschingszügen in Pressath, Eschenbach und Waldeck begannen. Der als Ersatz für das Starkbierfest vorgezogene Arbeitseinsatz am „Haisl“ ging über zu einem kleinen Starkbierfest mit Maßkrugstemmen. Die Kilometerwertung trug "Vize" Arthur Heindl vor. Bei den Herren lagen Roman Kill mit 23.168 Kilometer, Harald Wohlrab mit 15.116, Arthur Heindl mit 13.060, Thomas Rupprecht mit 13.033, Maximilian Reichert mit 12.5611 und Herbert Roder mit 10.535 Kilometern im Spitzenfeld. Zurückhaltender blieben die Damen mit Ute Heindl (7271 Kilometer), Rosi Wohlrab (6722) und Theresa Wohlrab (2644). In seinem Kassenbericht beklagte Thomas Gröger „fehlende Veranstaltungen“. Die Absage des Starkbierfests 2020 hielt Harry Wohlrab für richtig. Wegen noch bestehender Unsicherheiten waren sich die Mitglieder auch einig, keine finanziellen Risiken einzugehen, das Fest auch für 2021 abzusagen und eventuell eine kleine Alternative zu wagen.

Marcus Gradl lobte den Zusammenhalt des Motorradclubs und rief bereits zur Teilnahme am Faschingszug 2022 auf. Dieter Kies bescheinigte dem Club seit dem Gründungsjahr „die gesamte Klaviatur eines aktiven Motorradclubs“ zu beherrschen, zu den größeren Vereinen im Stadtverband zu zählen und seit vielen Jahren „das Gemeinwesen mit reicher Erfahrung, nicht nachlassender Tatkraft und interessanten Veranstaltungen“ zu bereichern. Er wünschte sich eine weiterhin wachsende Fan-Gemeinde und überreichte einen „Motorrad-Taler“.

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