01.07.2020 - 11:55 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Segler schwingen sich wieder auf

Die Saison 2020 kommt für die Erbendorfer Flugsportler nach dem allgemeinen Lockdown jetzt erst so richtig in Schwung. Die Ausbildung kann erste Erfolge verzeichnen.

Ausbildungsleiter Markus Klemm (links) gratuliert dem gelehrigen Flugschüler Patrick Will aus Wiesau vor dem neuen Motorsegler D-KBCD.
von Autor GDÖProfil

Die Flugsportler vom Aero-Club Erbendorf können 2020 endlich durchstarten: Michael Beyer, ein 52-jähriger Flugschüler aus Pullenreuth, hat seine Ausbildung zur „Light Aircraft Pilot License (LAPL A)“ mit dem „Touring Motorglider“ (TMG) erfolgreich beendet. Zum Abschluss seiner Ausbildung zum „kleinen europäischen Motorflugschein“ startete er mit dem Prüfer Frank Kurtz vom Luftamt Nordbayern aus Nürnberg vom Flugplatz Burg Feuerstein zu seinem Prüfungsflug. Michael Beyer ist dabei der historisch letzte Flugschüler, der mit dem vereinseigenen C-Falken „D-KDFE“ die Vereinsausbildung machen konnte.

Dieser bewährte Motorsegler ist jetzt in die Jahre gekommen und soll deshalb verkauft werden. Ersetzt wird dieser Motorsegler mit seinem 60-PS-Triebwerk, Baujahr 1977, durch den aktuell neu angeschafften „gebrauchten“ Motorsegler vom „Typ SF 2000“ mit einem 80-PS-Motor, Baujahr 2004. Dieses Flugzeug mit einer Vorgeschichte von bisher wenigen Starts (1000) und wenigen Flugstunden (500) konnte der Aero-Club Erbendorf vom Flugsportverein Neumarkt erwerben. Patrick Will, ein 29-jähriger Flugschüler aus Wiesau, war kürzlich der erste Flugschüler, der im Rahmen seiner Ausbildung zur LAPL-A-TMG-Lizenz die ersten Alleinflüge mit dem neuen Motorsegler souverän absolviert hat.

Ausbildungsleiter Markus Klemm sowie die Mitglieder der Flugsportgemeinschaft Steinwald gratulierten ihrem Fliegerkollegen und wünschten allzeit guten Flug. Der Monat Juni stellte somit einen Meilenstein in der 90-jährigen Geschichte des Aero-Clubs Erbendorf dar. Eine Modernisierung des Flugzeugparks ist ein notwendiger Schritt für eine erfolgreiche Zukunft.

Der Dank des Aero-Clubs geht anlässlich dieser aktuellen Erfolge bei der Vereinsausbildung an alle Beteiligten, die den Kauf des neuen Motorseglers tatkräftig und finanziell unterstützt haben.

Blick in die Geschichte des Aero-Clubs Erbendorf:

Erbendorf

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Kommentare

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Rosa Meier

Und wieder zwei Auswärtige mehr, die in Erbendorf fliegen und Lärm produzieren. Zum großen Leid der Erbendorfer Bürger und der Einwohner der umliegenden Ortschaften, welche stetig überflogen oder überschleppt werden und die Fluglärmbelästigungen hinnehmen sollen/müssen!

Tatsache ist, dass die Mehrheit der in der Schweißlohe fliegenden Piloten nicht in Erbendorf wohnen. Sie fahren nachdem sie in Erbendorf ausgiebig für Lärm gesorgt haben, heim in ihren ruhigen Wohnort und genießen dort die Ruhe, denn dort gibt es ja keine Fluglärmer!

Wann werden für die Erbendorfer Motorfliegern endlich dringend notwendige Mittagsruhezeiten und Flugverbote an Sonn- und Feiertagen ausgesprochen? Oder wären die Verantwortlichen der Flieger endlich mal freiwillig zur Rücksichtnahme auf die lärmgeplagte Bevölkerung bereit?

03.07.2020
Manuela Zebisch

Es gibt doch extra eine Abteilung für Fluglärmbelästigung beim Bundesluftamt Nordbayern. Wer sich von den Fliegern bzw. deren Lärm belästigt fühlt, einfach beschweren:

Luftamt Nordbayern
Fluglärmschutzbeauftragter
Referent Technischer Bereich und Lärmschutz
Flughafenstr. 118
90411 Nürnberg
Tel.: (0911) 52700-39
Fax: (0911) 52700-51
PC-Fax: (0981) 53-9880-39
Mail: reiner.lux@reg-mfr.bayern.de
fluglaerm@reg-mfr.bayern.de
Lärmtelefon mit Mailbox: (0911) 28500865

Um so mehr Beschwerden die dort kriegen, um so eher müssen die tätig werden und den Lärm abstellen!

04.07.2020