09.08.2020 - 17:01 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Rettungsaktion im Kirchenwald bei Erbendorf

Eine gestürzter Mann konnte sich selbst nicht mehr aus dem Wald nahe Erbendorf bewegen. Mit Hilfe der Bergwacht wurde er bei Temperaturen von über 30 Grad schnell gerettet.

Vom Hubschrauber ins Bergwachtfahrzeug - die verschiedenen Hilfsorganisationen unterstützten sich gegenseitig bei der Personenrettung.
von Redaktion ONETZProfil

Als am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr die Rettungskräfte alarmiert wurden, war noch nicht klar, dass der Verunglückte mit höherem Aufwand gerettet werden musste, als es normalerweise Alltag im Rettungsdienst ist. Der verunfallte Mann war zwischen den Bäumen liegengeblieben und es gab keine unmittelbare Wendemöglichkeit für die Einsatzfahrzeuge.

Als erstes vor Ort waren die Ersthelfer der Organisierten Ersten Hilfe (OEH) Erbendorf, die schnell an die weiteren Hilfskräfte meldete, dass des Sportzentrum "Am Kreinzl" in Erbendorf als Sammelstelle dienen solle. Von dort aus wurden dann Notarzt und Rettungsdienst mit geländegängigen Fahrzeugen der Bergwacht Fuchsmühl an den Unglücksort gebracht.

So landete der Notarzthubschrauber Christoph 80 der DRF Luftrettung Weiden auf dem Hauptplatz des TSV Erbendorf und die Besatzung stieg auf Quad und Geländefahrzeug um. Ein wegekundiger Passant begleitete den Zubringdienst, da die Stelle im Wald nicht ohne weiteres zu finden war. Der erste Einweiser, der den Verunglückten begleitete, war bereits mit der OEH zurück in den Wald gefahren und stand somit nicht mehr zur Verfügung. Viele Wege und Abzweigungen machen die Orientierung selbst mit einer detaillierten Wegbeschreibung schwierig. Auch der Fahrer der OEH pendelte zwischen Einsatzstelle und Sammelpunkt, um die Besatzung des Rettungswagens aus Neustadt zu lotsen.

Seit ihrer Gründung vor 50 Jahren hat die Bergwacht schon vielen Menschen geholfen

Fuchsmühl

Nachdem der Patient von den Ersthelfern und Rettungsdienst versorgt worden war, erfolgte der Rücktransport von Einsatzkräften und Patienten zur Sammelstelle. Von dort konnte der Verletzte mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Seitens der Einsatzkräfte gab es viel Lob für die gute Zusammenarbeit der unterschiedlichen Hilfsorganisationen. So war es allen Beteiligten möglich, schnell und koordiniert Hilfe zu leisten.

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