18.12.2020 - 16:58 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Von klassisch bis modern: Der Krippenweg in Erbendorf

Ab Sonntag können über 30 Krippen in den Fenstern und Kirchen in Erbendorf besichtigt werden. Das besondere ist die Vielfalt. Von klassisch bis modern gibt es viel zu sehen.

von Katrin Pasieka-Zapf Kontakt Profil

30 Krippen zählt der Erbendorfer Krippenweg auch in diesem Jahr. "Drei davon befinden sich etwas außerhalb der Stadtmitte", erklärt Pfarrgemeinderätin und Organisatorin Kathrin Götzl. So kann in der Mühlgasse 20 und in der Altenstädter Kapelle eine Krippe von Josef Bollmann besichtigt werden. Eine weitere steht in Hauxdorf unter dem Glockenturm.

Da der Krippenweg in diesem Jahr nicht mit einer kleinen Andacht eröffnet werden kann, läuten am Sonntag um 17 Uhr die Glocken der katholischen Pfarrkirche. "Mit diesem Startläuten eröffnen wir symbolisch den Weg", sagt Pfarrer Martin Besold. Ab diesem Zeitpunkt liegt ein Flyer auch in der Pfarrkirche aus. "Wer möchte, kann ihn auch von der Internetseite herunterladen", so Besold.

Krippen aus aller Welt

Seit vergangenem Jahr übernimmt der Pfarrgemeinderat um Kathrin Götzl die Organisation. "Über einen langen Zeitraum wurde der Krippenweg von Josef Bollmann und seiner Familie durchgeführt. Bollmann selbst ist ein begeisterter Sammler und besitzt rund 60 Darstellungen der Geburt Jesu." Kathrin Götzl sprach in den vergangenen Monaten viele Erbendorfer an, ob sie nicht ein Fenster oder eine Krippe zur Verfügung stellen möchten. "Bei den geliehenen Krippen musste entschieden werden, wo welche aufgebaut wird", erzählt sie. Wer Interesse hat, 2021 eine Krippe auszustellen, kann sich das ganze Jahr über bei ihr melden. Viel Arbeit steckt auch im Aufbau der Krippen, Götzl dankte allen, die hier "fleißig mit angepackt haben".

Auch in Waldsassen gibt es Krippen zu sehen

Waldsassen

Das besondere des Erbendorfer Krippenwegs ist seine Vielfalt. "Wir haben Krippen aus allen Materialien, Farben und Formen", erzählt Götzl stolz. Krippen aus Belgien, Südtirol, Peru und dem Orient gilt es zu entdecken. Eine Krippe aus Bauklötzen sticht als modernes Element hervor. "Das ist für jeden interessant." Ausgangspunkt ist die katholische Pfarrkirche. Über die Bücherei, die Bräugasse und den Unteren Markt geht es auf den Marktplatz, dann zum Kolpingheim und über den Kaiserberg zurück.

Hirtenlager mit Bibelfiguren

Bis zum 6. Januar bietet der Krippenweg einen abwechslungsreichen Spaziergang, den man "in 30 Minuten schaffen kann", erklärt Gemeindereferentin Roswitha Heining. "Besonders in den Abendstunden geht von den Krippen eine warme und hoffnungsvolle Stimmung aus."

Die Krippe im Kolpingheim gefällt ihr besonders gut. Dort befinden sich gebastelte Regensburger Bibelfiguren von Eva Stenzel-Rösch aus Weiden. "Die Hirtenszene war schon als Adventsfenster ausgestellt", erzählt Heining. In Szene setzte Heining mit Alexander Pöllmann die Figuren. Das passende Hintergrundbild malte Annika Pöllmann.

 

 

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