20.07.2020 - 10:02 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Auf gute Nachbarschaft

Der Bayreuther Landrat Florian Wiedemann besucht die Steinwald-Allianz und den mobilen Dorfladen.

Erbendorfs Bürgermeister Johannes Reger (links) und Geschäftsführer Martin Schmid (Mitte) begrüßen den Bayreuther Landrat Florian Wiedemann (Zweiter von links) mit Kreisrätin Christa Reinert-Heinz (Zweite von rechts) und Jana-Lisa Kirsch (rechts).
von Externer BeitragProfil

Die Thematik der Nahversorgung hat in den vergangenen Wochen und Monaten einen neuen Stellenwert erhalten. Der Landkreis Bayreuth baut dabei schon seit längerem auf die regionale Dachmarke „Bayreuther Land“, eine gemeinsame Initiative von Landkreis und Stadt Bayreuth, mit der es sich der Verein zur Aufgabe macht, heimische Erzeugnisse und ihre Hersteller erkennbar zu machen, um Produzenten und Verarbeiter aus der Region zu stärken. Übergeordnetes Ziel ist, die Vielfalt an regionalen Spezialitäten und Produkten zu erhalten und die Wertschöpfung in der Region zu belassen. Im Zuge der Weiterentwicklung der Dachmarke sollen die Vermarktungswege der regionalen Produkte forciert werden.

Dazu besuchte Landrat Wiedemann, begleitet von der Vorsitzenden der Dachmarke „Bayreuther Land“, Kreisrätin Christa Reinert-Heinz, und Jana-Lisa Kirsch von der Regionalen Entwicklungsagentur des Landkreises Bayreuth, die Steinwaldallianz und den mobilen Dorfladen.

Mehr zum Mobilen Dorfladen

Witzlasreuth bei Kulmain

Der Neusorger Bürgermeister Peter König empfing mit seinem Erbendorfer Amtskollegen und Vorsitzendem der Steinwaldallianz Johannes Reger und Geschäftsführer Martin Schmid die Bayreuther Gäste im Neusorger Rathaus. „Die Steinwald-Allianz hat sich in ihrer 16-jährigen Zusammenarbeit zu einem Team formiert, auf dem man sich auf Augenhöhe begegnet und viele Projekte miteinander bearbeitet“, sagte Bürgermeister König. Schmid stellte das Modellprojekt „Mobiler Dorfladen“ vor, das von die Bayerische Staatsregierung unterstützt. Seit Beginn 2018 werden aktuell 33 Ortschaften angefahren. „Die rund 30 gelisteten Regionalvermarkter sorgen für rund 60 Prozent des Umsatzes“, erklärte Schmid. Von Gemüse, Backwaren, Tiefkühlprodukten bis hin zu Bargeld und Müllsäcken ist alles erhältlich.

In Poppenreuth machte sich die Delegation ein Bild vom Verkaufs-Lkw und dem Produktsortiment des „Mobilen Dorfladens“. Landrat Wiedemann richtete seinen herzlichen Dank an die Gastgeber: „Wir können gute Ansätze und Ideen mit nach Hause nehmen!“

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