30.10.2020 - 16:23 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Wie aus dem Erbendorfer Markus Bäumler der Benediktiner Bruder Michael wurde

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Der Erbendorfer Markus Bäumler (31) hat sich zu einem Leben im Kloster entschieden. Am Samstag, 31. Oktober, gibt er als Bruder Michael sein Ordensversprechen ab.

Der aus Erbendorf stammende Bruder Michael legt am Samstag seine Ewige Profess bei den Benediktinern ab.
von Wolfgang Benkhardt Kontakt Profil

ONETZ: Nach der zeitlichen Profess vor drei Jahren legen Sie am Samstag nun die ewige Profess ab. Wie fühlen Sie sich vor dem wichtigen Schritt?

Bruder Michael: Die Entscheidung, in St. Ottilien feierliche Profess abzulegen ist über die letzten viereinhalb Jahre gewachsen. Von dem her kann ich jetzt aus vollem Herzen und mit gutem Gewissen Ja zu diesem Leben als Mönch und Ja zu den Mitbrüdern im Kloster sagen. Genauso hat die klösterliche Gemeinschaft in den Abstimmungen, die jeder Kandidat für die zeitliche und feierliche Profess durchlaufen muss, ihr Ja zu mir gesagt. Das tut gut und gibt mir immer mehr das Gefühl, angekommen zu sein und weiterhin auch anzukommen. Über die letzten Wochen ist aber auch die Nervosität gestiegen, was, so glaube ich, nur natürlich ist. Neben dem Organisieren und Bangen, ob und wie die Feier in der aktuellen Lage, stattfindet, kann ich jetzt, gut vorbereitet, diesen Beginn auf dem Weg, Mönch zu werden, wagen.

ONETZ: Im Kloster ändert man ja seinen Namen. Aus Markus wurde Michael. Warum haben Sie sich für diesen Namen entschieden?

Bruder Michael: Bereits vor der Aufnahme in das Noviziat durfte ich einen Vorschlag, bestehend aus drei Namen, bei unserem Erzabt abgeben, der wiederum einen davon aussucht. Ein bisschen Spannung ist da sicherlich auch dabei. Ich habe mich sehr gefreut, dass es dann tatsächlich Michael geworden ist. Ich glaube jeder Mönch verbindet mit seinem Namen etwas. Vielleicht die eigene Herkunft, oder für ihn wichtige Heilige. Michael heißt übersetzt "Wer ist wie Gott?". Das ist für mich eine Art Klosterprogramm und Lebensaufgabe, nämlich die Suche nach diesem unbegreiflichen und in Jesus Christus doch nahen Gott. Diese Gottsuche darf ein ganzes Leben lang dauern und normalerweise braucht man diese Zeit auch.

ONETZ: Sind Sie der einzige Bruder, der das Versprechen abgibt?

Bruder Michael: Ja und Nein. Vor mir haben schon viele Mönche Profess in St. Ottilien abgelegt und ich hoffe, dass nach mir noch viel mehr diesen Schritt wagen werden. Ich darf mich einreihen in diese große Gemeinschaft und bin so mit vielen Mitbrüdern gemeinsam unterwegs. Ebenso bin ich mit den weltweit über 1000 Mönchen unserer Kongregation der Missionsbenediktiner verbunden, die auch bereits die klösterlichen Versprechen von Beständigkeit, klösterlichen Lebenswandel und Gehorsam abgelegt haben, oder noch ablegen werden. Und ich darf auch Teil der großen benediktinischen Familie mit etwa 40.000 Mönchen, Nonnen und Schwestern sein. Aber am kommenden Samstag werde ich tatsächlich als einziger die feierliche Profess ablegen.

ONETZ: Was bedeutet die ewige Profess für Ihren weiteren Lebenslauf?

Bruder Michael: Die feierliche Profess bringt in einem Klosterverschiedene Rechte, aber auch Pflichten mit sich. Zum einen darf ich im sogenannten Kapitel mitentscheiden und so die Zukunft unseres Klosters gestalten. Zum Beispiel in den o.g. Abstimmungen zu den zeitlichen oder feierlichen Gelübden. Wenn große Investitionen zur Diskussion anstehen oder ein neuer Erzabt zu wählen ist, was hoffentlich noch lange nicht der Fall sein wird. Aber ich habe auch die Pflicht und Aufgabe mich im Kloster aktiv einzubringen, meinen Teil dazu beizutragen, dass das gemeinsame Leben gelingt und mich mein ganzes Leben lang an das zu halten, was ich in der Profess versprochen habe: Beständigkeit, also zu meinem Ja zu diesem Leben zu stehen. Klösterlicher Lebenswandel: das Bemühen mich immer wieder auf Christus hin auszurichten und mich auch selber zu hinterfragen. Und Gehorsam: das Hören aufeinander, auf den Oberen, den Abt, und die Regel des heiligen Benedikt.

ONETZ: Sie sind ja nun schon eine Weile im Kloster. Was fasziniert Sie an diesem Leben?

Bruder Michael: Zur Zeit hört man viel von work-life-balance also ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Privatleben zu suchen und anzustreben. Dieses Modell ist aber nicht neu. Der Heilige Benedikt nennt das in seiner Klosterregel discretio, das rechte Maß. Und das ist es auch, was mich an diesem Leben als Mönch, als Benediktiner so fasziniert. Das rechte Maß zwischen Gemeinschaft und alleine sein, denn das heißt Mönch ja wörtlich übersetzt. Zwischen Gebet und Arbeit. Zwischen gemeinsamen und privatem Gebet. Zwischen den Fast- und Festtagen des Lebens. Zwischen Stille und Gespräch. Zwischen dem Zuviel und dem Zuwenig. Und Gott in diesen Zwischen-Räumen zu suchen und zu finden ist für mich etwas wirklich Faszinierendes und Spannendes.

ONETZ: Was war letztlich der ausschlaggebende Moment für diese Entscheidung?

Bruder Michael: Ich war ja auch vorher eine Zeit lang im Priesterseminar Regensburg. Ausschlaggebend war die Vorstellung, als Pfarrer irgendwann alleine in einem Pfarrhof zu sitzen und vielleicht nicht allein, aber einsam zu sein und das wollte ich nicht. Ich bin eher, wenn ich so sagen darf, ein Gemeinschaftstier. Und so war ich während des Studiums immer auf der Suche nach diesem etwas „mehr“. Konkret wurde mir dies, so kann ich jetzt sagen, in Form einer CD geschenkt, die mir ein Zimmernachbar damals im Priesterseminar geliehen hat, mit den Worten: „Hör dir das mal an!“ Es war der Chorgesang der Mönche von St. Ottilien. So habe ich diesen Ort und dieses Kloster kennengelernt. Und eine Teilnahme am Kurs „Kloster auf Zeit“, den wir auch jetzt noch zweimal im Jahr anbieten, Exerzitien in St. Ottilien, mehrere Besuche und Aufenthalte später habe ich dann um Aufnahme in die klösterliche Gemeinschaft gebeten.

ONETZ: Und warum haben Sie sich ausgerechnet für das Kloster St. Ottilien entschieden? Und warum ausgerechnet die Benediktiner. Es gibt doch auch in Ihrer Heimatregion Klöster?

Bruder Michael: Es ist zwar nicht auf allen Ebenen vergleichbar, aber vielleicht war es die sprichwörtliche Liebe auf den ersten Blick. Für eine Berufung egal, ob zu einem Leben im Orden, oder zu einem geistlichen Leben allgemein, zur Familie oder zum Single, kommen verschiedene Komponenten zusammen, die für einen Mann, eine Frau zusammenstimmen müssen oder sollten. Der Lebensentwurf an sich, der Ort, die Menschen mit denen man sein Leben teilen möchte. Natürlich gibt es auch andere Orden und Klöster egal ob hier, in der Heimatregion oder anderswo. Letztens kommt es darauf an, ob man in einer Lebensform und an einem bestimmten Ort ein gutes, erfülltes und erfüllendes Leben führen kann. Dies glaube ich in St. Ottilien gefunden zu haben. Und genauso wie in einer Beziehung muss diese „erste Liebe“ wachsen und sie muss und darf sich entwickeln oder auch verändern.

ONETZ: Die Regel der Benediktiner lautet ja „ora et labora“ - bete und arbeite. Was ist im Kloster Ihre Arbeitsaufgabe?

Bruder Michael: Das Motto und der Auftrag der Benediktiner ist eigentlich Pax – Friede. Um diesen inneren und äußeren Frieden zu erreichen, hat uns der Hl. Benedikt in seiner Kloster- und Lebensregel einige Hinweise und auch Anweisungen gegeben. Eine davon ist es, sich Zeiten des Gebetes, der Arbeit und der geistlichen Lesung einzurichten und im Tagesablauf zu reservieren. Also ora et labora und "lege", was "lies" heißt. Während der zeitlichen Profess bestand meine Hauptaufgabe darin, mein Studium in Salzburg zu beenden, was ich dann auch 2019 tun konnte. Im letzten Jahr nun war meine Hauptaufgabe im Klostergarten und in der Klosterküche mitzuhelfen und verschiedene Aufgaben zu erledigen, wenn Not am Mönch war. Hinzu kommen unterschiedliche Dienste im Haus, wie sie jeder von uns erledigt. Außerdem durfte ich bereits an einigen Ausbildungseinheiten im Pastoralkurs des pastoraltheologischen Instituts der Pallottiner in Friedberg bei Augsburg teilnehmen. Ab 1. November nun werde ich mein Pastoraljahr in der Pfarrei Mering beginnen, um dann voraussichtlich im kommenden Jahr zum Diakon und Priester geweiht zu werden. Eine spannende und sicherlich erfahrungsreiche Zeit, auf die ich mich schon sehr freue. Die zukünftigen Arbeitsfelder werden dann in Absprache mit unserem Abt auf mich zu kommen; Das hat aber noch ein Bisschen Zeit.

ONETZ: Beschreiben Sie das Kloster doch mal ein wenig. Wie viele Brüder leben dort? Was macht dieses Kloster so besonders?

Bruder Michael: St. Ottilien ist eigentlich ein kleines Dorf. Wir haben verschiedene Betriebe, wie die Landwirtschaft, Schreinerei, Gärtnerei, Schneiderei, Landmaschinentechnik, Kfz-Werkstatt, zwei Museen (Missionsmuseum und Nähmaschinenmuseum), Wäscherei, Gymnasium, Gäste- und Exerzitienhaus, Kloster- und Hofladen, eine Metzgerei, ein eigener Bahnhof, sogar eine Feuerwehr. In unseren Betrieben arbeiten etwas mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum Teil aber auch die Mitbrüder. So hat man als Mönch in St. Ottilien auch unterschiedliche Bereiche, in denen man mitarbeiten und seine Fähigkeiten entfalten kann. Ich glaube, das macht uns zu etwas Besonderem. Auch viele Mönche aus den Klöstern überall auf der Welt kommen gerne zu uns ins Mutterhaus, da sich in St. Ottilien, im sogenannten Haus der Kongregation, die zentrale Anlaufstelle für viele Missionare bzw. Fragen, die Mission betreffend, befindet, obwohl derzeit freilich der Austausch auf digitalem Weg geschieht. Auch das macht unser Kloster interessant. Normalerweise kommt man mit vielen Mitbrüdern aus aller Herren Länder in Kontakt und die Begegnung mit ihnen ist uns sehr wichtig. Zu St. Ottilien gehören derzeit etwa 100 Mönche, einige davon sind in der Mission. Zu unserer Gemeinschaft gehören aber auch zwei Novizen und ab 31. Oktober „nur“ noch fünf Mitbrüder mit zeitlicher Profess, die sich auf das Mönch-werden vorbereiten und das Klosterleben immer mehr kennenlernen.

ONETZ: Und wie sieht Ihr Tagesablauf im Kloster aus?

Bruder Michael: Zwischen 4.30 Uhr und 5 Uhr stehe ich normalerweise auf, was manchmal sehr mühsam ist, aber um 5.40 Uhr beginnt ja unser Kloster-Tag mit dem Morgengebet, Vigil und Laudes. Nach einer stillen Zeit, die man zum persönlichen Gebet oder zur geistlichen Lesung nutzen kann, haben wir um 6.45 Uhr eine heilige Messe, oft mit gregorianischem Choral oder Liedern aus dem Gotteslob. Nach dem Frühstück geht jeder etwa um 8 Uhr an seine Arbeit. Um 12 Uhr kommen wir dann wieder zum Mittagsgebet zusammen und nach dem Mittagessen und einer kleinen Pause beginnen wir um 13.30 Uhr wieder mit unseren verschiedenen Arbeiten. Um 18 Uhr ist dann das Abendgebet, die Vesper. Auch danach schließt sich wieder eine stille Zeit an. Nach dem Abendessen und der sogenannten Rekreation, einer Zeit, die dem Austausch und der gemeinsamen Erholung dient, beschließen wir unseren Tag mit der Komplet, dem Nachtgebet der Kirche. Der Abend ist zur freien Verfügung; allerdings müssen wir ja morgens wieder früh aus dem Bett.

ONETZ: St. Ottilien engagiert sich ja auch sehr in der Mission. Wäre das eine Option für Sie?

Bruder Michael: Ja wir Missionsbenediktiner sind in 20 Ländern aktiv, darunter Kenia, Tansania, Ägypten, Venezuela, Cuba, Kolumbien, Südkorea, Spanien usw. Prinzipiell wäre Mission schon eine Option für mich, allerdings bin ich auch ein sehr heimatverbundener Mensch, sodass mein Missionseinsatz zeitlich begrenzt sein müsste, also mit der Aussicht auf eine Rückkehr ins Mutterhaus. Und mir stellt sich auch die Frage, ob nicht auch Mitteleuropa und speziell Deutschland wieder ein Missionsland ist. Wo mich mein Weg einmal hinführen wird weiß nur einer, aber so ist und bleibt das Leben auch im Kloster spannend und das ist gut so und wichtig.

ONETZ: Und wie hat eigentlich Corona das Leben im Kloster verändert. Die Gefahr einer Ansteckung ist dort doch ungleich größer.

Bruder Michael: Die Corona- Pandemie lässt auch uns im Kloster nicht kalt. So haben wir entschieden sowohl im Chorgebet, wie auch bei den Mahlzeiten mit entsprechendem Abstand zueinander zu sitzen. Gerade das Frühjahr war, für mich zumindest, sehr befremdlich. Keine Menschen in den Gottesdiensten oder im Exerzitienhaus, keine SchülerInnen im Gymnasium. Ganz allgemein war in unserem Klosterdorf sehr wenig los, was ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht erlebt habe. Auch die Kar- und Ostertage nur unter uns zu feiern, war eine Erfahrung, die ich eigentlich nicht noch einmal machen möchte. In unseren Betrieben, vor allem im Gäste- und Exerzitienhaus, sowie dem Gymnasium gelten die entsprechenden Hygienekonzepte. Corona hat das Leben im Kloster zumindest beeinflusst, aber ich glaube mit Rücksicht aufeinander und einem gewissen Maß an Selbstdisziplin schaffen wir auch das. Unsere Gedanken und Gebete gelten denen, die von dieser Krankheit betroffen sind und allen, die sich tagtäglich für die Gesundheit und das gesund-werden anderer einsetzen, aber auch unseren PolitikerInnen, die zur Zeit Entscheidungen treffen müssen, die bei weitem nicht leicht sind, aber dies mit Verantwortung tun.

ONETZ: Hat ein Klosterbruder auch mal Urlaub? Und wenn ja, wie verbringen Sie den?

Bruder Michael: Mit der feierlichen Profess haben wir Mönche in St. Ottilien 21 Tage Urlaub, die wir uns in der Regel frei gestalten können. Hinzu kommen noch große Familienfeiern, zu denen wir dann auch nach Hause fahren dürfen. Wenn wir doch einmal eine größere Reise vorhaben, sprechen wir das mit unserem Abt ab und holen uns dafür seine Erlaubnis. So durfte ich zum Beispiel schon meine Verwandten in England besuchen, was für mich eine schöne Zeit war. Aber normalerweise verbringe ich meinen Urlaub bei meinen Eltern oder in einem anderen Kloster und mache dort das, wozu ich hier in St. Ottilien nicht oder nur sehr selten komme. Vor allem ausschlafen, abschalten, Freunde treffen, ein gutes Buch lesen und gerne auch mal kochen.

ONETZ: Haben Sie noch viele Kontakte nach Erbendorf?

Bruder Michael: Abgeschottet und hinter dicken Mauern und schweren Türen eingeschlossen zu sein, ist vielleicht das Bild, das viele zuerst im Kopf haben, wenn sie „Kloster“ hören. Aber natürlich habe ich noch Kontakt und Kontakte in meine alte Heimat. In erster Linie natürlich zu meiner Familie und zu Freunden, die ich zum Teil schon seit der Grundschulzeit kenne. Aber auch zu Menschen, die mir gerade in den letzten Jahren zu Wegbegleitern und Wegbegleiterinnen geworden sind. Zu StudienkollegInnen oder Mitbrüdern aus anderen Klöstern und Kongregationen. Email und Handy gibt es auch im Kloster und manchmal ist es auch schön, eine einfache Postkarte zu bekommen oder zu schicken.

Hier geht es zur Hompage der Erzabtei St. Ottilien

Info:

So läuft die Profess von Michael Markus Bäumler ab

Der Gottesdienst

Er beginnt am Samstag, 31. Oktober, um 10.30 Uhr und wird auch im Livestream (https://erzabtei.de/live) übertragen.

Das Versprechen

Nach der Predigt erfolgt die Befragung, in der sich Erzabt Wolfgang nach der Bereitschaft zum klösterlichen Leben erkundigt. Dann verliest Bruder Michael seine Professurkunde, unterschreibt sie und legt sie auf den Altar. Anschließend stimmt Bruder Michael dreimal das Suscipe an, bevor er sich wie bei der Priesterweihe als Zeichen der Hingabe an Gott mit dem Gesicht zum Boden legt.

Die Zeichen

Der Klosterbruder erhält im Gottesdienst die Kukulle, ein weites, faltenreiches Gewand mit großen Ärmeln, das er zum Gebet trägt und das Stundenbuch. Danach kommt der Friedensgruß eines jeden Mitbruders, normalerweise in Form einer Umarmung, in der aktuellen Situation allerdings mit einer tiefen Verbeugung vor jedem Einzelnen.

Das Kloster

St. Ottilien ist ein Kloster der Missionsbenediktiner mit etwa 100 Mönchen in Oberbayern und liegt rund 40 Kilometer westlich von München.

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