12.09.2021 - 11:38 Uhr
ErbendorfOberpfalz

"Wir entdecken den Wald" mit der Kolpingsfamilie Erbendorf

„Ab in den Wald“ hieß es für 13 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren im Ferienprogramm mit der Kolpingsfamilie Erbendorf.
von Autor SASProfil

"Ab in den Wald" hieß es für 13 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren im Ferienprogramm. Mit sechs Mitgliedern der Kolpingsfamilie Erbendorf starteten sie bei strahlendem Wetter an der Kreuzung oberhalb von Wetzldorf. Vorsitzender Wenz Brenner begrüßte alle. Kolpingmitglied Hubert Schinner übernahm als Gärtnermeister die Führung. Am Treffpunkt entdeckten die Teilnehmer gefällte Bäume, deren Rindenabfall die Spuren des Borkenkäfers aufzeigten. Im Wald angekommen, errieten die Kinder verschiedene Bäume und Pflanzen. Auch bestaunten sie einen alten Laubbaum, der vermutlich durch Blitzschlag zwei Drittel seines Stammes verloren hat, dessen Rest aber immer noch eine ausladende Blätterkrone mit Nährstoffen versorgt. Weiter entdeckten die Buben und Mädchen einen großen Ameisenhügel und erfuhren viel Wissenswertes über das Leben darin. Eine Blindschleiche kreuzte den Weg, was natürlich großes Interesse hervorrief. Spaßig war es für alle, die Samenkapseln des Springkrauts zu berühren, die sich dann öffneten und die Samenkörner weit von sich schleuderten. Mit Papiertragetaschen ausgestattet konnten die Kinder die Schätze des Waldes, die ihnen besonders gefielen, einsammeln und mitnehmen. Besonders die Mädchen waren von den teilweise schon herbstlich gefärbten Blättern begeistert, während die Buben Äste als Spazierstöcke suchten oder sich für die verschiedenen Pilze interessierten. Nach zwei Stunden erreichten die Wanderer den "Föhrenbühl" bei Grötschenreuth, ein Biotop mit angrenzendem Steinbruch, in dem früher Speckstein abgebaut wurde. Mit einem kleinen Geschenk aus der Wundertüte der Natur und der Zusage, bei einer Wiederholung mindestens eine Stunde mehr einzuplanen, wurden die Kinder den Eltern übergeben.

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