09.03.2020 - 12:57 Uhr
ErbendorfOberpfalz

CSU-Kreistagsfraktion zu Gast bei der Steinwald-Allianz

Zu ihrer letzen Sitzung vor der Kommunalwahl traf sich die CSU-Kreistagsfraktion in Erbendorf.

Die CSU-Kreistagsfraktion tagte in Erbendorf, um sich über die Steinwald-Allianz zu informieren.
von Externer BeitragProfil

Was tut sich in der Steinwald-Allianz und der Ikom Stiftland? Darüber informierte sich die CSU-Kreistagsfraktion bei ihrer Sitzung in Erbendorf. "Unser Landkreis ist der einzige in ganz Bayern, der flächendeckend mit kommunalen Zweckverbänden ausgestattet ist. Das ist ein Riesenvorteil für uns", wird Ikom-Vorsitzender Roland Grillmeier in einer Pressemitteilung zitiert.

Er stellte heraus, dass das Miteinander den Landkreis in vielen Bereichen vorangebracht habe. Ein Regionalbudget, mit denen beide Allianzen im Jahr je 100 000 Euro in einfacher Verfahrensweise an Vereine, Verbände und Projekte weitergeben können, seien ohne Zusammenarbeit nicht machbar. "Dies sind Fördermittel die bei den Menschen ankommen, die wir uns erarbeitet haben", so Grillmeier.

Von der Steinwald-Allianz standen Vorsitzender Hans Donko und Geschäftsführer Martin Schmid Rede und Antwort. Mit der Stadt Windischeschenbach habe die Allianz seit September 2019 ein neues Mitglied. Dies sei vor allem im Themenfeld Tourismus eine große Bereicherung, da damit das komplette Waldnaabtal im Bereich der Steinwald-Allianz eingebettet ist. Mittlerweile umfasse der Zweckverband 17 Gemeinden, was etwa 54 Prozent der Landkreisbevölkerung betreffe. Die restlichen Kommunen seien in Richtung Osten in der Ikom Stiftland eingegliedert, mit der eine gute Partnerschaft gepflegt werde.

Schmid stellt die großen Projekte im Detail vor. Vor allem die Bewusstseinsbildung und die ökologische Rindfleischvermarktung seien Schwerpunkte. Schmid: "Eine Erzeugergemeinschaft wurde mittlerweile gegründet und vom Landwirtschaftsministerium anerkannt." Die gemeindeübergreifende touristische Vermarktung werde mit Infrastrukturmaßnahmen, wie Radwegebau Messebesuchen und Weiterbildungsangeboten für Gastgeber, vorangetrieben.

Ein Schwerpunkt sei mittlerweile auch das Online-Marketing und soziale Medien. Rund 280 Besucher täglich auf der Tourismushomepage und über 1000 Follower auf Instagram seien positive Ansätze. Der Mobile Dorfladen solle die Nahversorgung stärken.

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