21.10.2020 - 15:14 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Bauarbeiten für Bürgerhaus vergeben

Wie ein einladendes Bürgerhaus sieht das Anwesen Bräugasse 23 noch nicht aus. Doch das soll sich im nächsten Jahr ändern. Der Stadtrat hat nun die Baumeisterarbeiten für den Umbau und die Sanierung des markanten Anwesens vergeben.

Die Baumeisterarbeiten für das Bürgerhaus sind vergeben.
von Wolfgang Benkhardt Kontakt Profil

Die Stadt hat ehrgeizige Pläne mit diesem leerstehenden Gebäude. Das Haus soll nicht nur für die Außenstelle der Mitterteicher Tafel eine Bleibe werden und verschiedenen Vereinen und Institutionen Schulungs- und Proberäume bieten, sondern auch das kulturelle Leben der Stadt bereichern. Unter anderem ist dazu ein Saal mit Kleinkunstbühne vorgesehen. Vor kurzem hat sich mit dem Kunst- und Kulturverein Erbendorf (KuKuVE) ein Verein gegründet, der helfen will, das Bürgerhaus mit Leben zu erfüllen.

Noch ein weiter Weg

Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Eine wichtige Etappe bei der Verwirklichung des Ziels war nun die Vergabe der Baumeisterarbeiten. Wie Bürgermeister Johannes Reger am Montag im Stadtrat bekannt gab, ist nun entschieden, wer die Arbeiten erledigt. Das Rennen machte die Anton Aumer Bau GmbH aus Obertrübenbach bei Roding. Der Angebotspreis des Unternehmens aus dem Landkreis Cham beläuft sich auf 678.018 Euro. Eine kleine Einschränkung gab es bei der Vergabe allerdings noch. Der Auftrag wurde vorbehaltlich der Förderung von Mehrkosten durch die Regierung der Oberpfalz erteilt. Mit den Arbeiten soll im nächsten Jahr begonnen werden.

Hier gibt es weitere Informationen zum Bürgerhaus

Erbendorf

Das gleiche Unternehmen erhielt auch den Zuschlag für Erd- und Kanalbauarbeiten, beim Brandschutz und bei der Dachsanierung der Grund- und Mittelschule. Die Anton Aumer Bau GmbH war mit 46.673 Euro günstigster Bieter bei der Ausschreibung.

Ein Millionenbetrag fließt in den nächsten Jahren in den weiteren Ausbau der Breitbandversorgung der Stadt Erbendorf. Das Rennen bei der Glasfaserversorgung der ländlichen Gebiete machte der Netzbetreiber Amplus AG aus Teisnach. Der Angebotspreis beläuft sich auf 4.030.779 Euro. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, einen Kooperationsvertrag auszuhandeln. Voraussetzung für die Vergabe ist allerdings, dass die Bundesnetzagentur dem Deal zustimmt und die eingeplanten Fördergelder für das Projekt fließen.

Außerdem gab Bürgermeister Reger bekannt, dass er derzeit plant, die Volkstrauertage nach dem üblichen "Strickmuster" abzuhalten. Das würde bedeuten, dass am Samstag, 14. November, ab 17.30 Uhr in Erbendorf der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht wird. In Wildenreuth und Grötschenreuth wären dann am Sonntag, 15. November, Gedenkfeiern um 11 Uhr (Wildenreuth) und 19 Uhr (Grötschenreuth) geplant. Außerdem wurde im Rathaus nun eine Maskenpflicht eingeführt, ebenso wie in den Kindergartenbussen. Die Zahl der Personen bei Eheschließungen ist auf fünf Personen beschränkt worden.

Bürger sind gefordert

Der Bürgermeister sah in diesen Einschränkungen auch eine Chance, dass unter dem Strich dadurch mehr Leute gesünder durch den Winter kommen als in den Jahren davor. Voraussetzung sei dabei natürlich, dass jeder Bürger seinen Anteil leiste und mitmache. An den Planungen für den Weihnachtsmarkt im Stadtpark will Reger festhalten.

Fertiggestellt ist mittlerweile die neue Urnenwand im Friedhof. Rechtzeitig vor Allerheiligen soll sie am Freitag, 23. Oktober, den kirchlichen Segen bekommen. Ausgesetzt werden wegen der Corona-Pandemie hingegen die Innenstadtbegehungen für das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK). Die beiden ersten Begehungen am Unteren Markt und am Kaiserberg hat die Stadt wie geplant Mitte September beziehungsweise Anfang Oktober durchgezogen. Die Begehung am Mühlbühl wurde nun auf unbestimmte Zeit wegen der gestiegenen Ansteckungsgefahr verschoben.

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