12.11.2020 - 15:34 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Alles für das Erbendorfer Kind

In den Kindertagesstätten sind heute Fachkräfte für Inklusion und Sprache fast nicht mehr wegzudenken. Bürgermeister Johannes Reger konnte zwei neue Fachkräfte im Team der städtischen Kinderkrippe begrüßen.

Bürgermeister Johannes Reger (rechts) und Krippenleiterin Ismihan Düzgün-Yildirim (Zweite von links) mit (von links) Sprachfachkraft Sabrina Faltermeier und Inklusionsfachfrau Julia Wildenrother.
von Jochen NeumannProfil

Kindertagesstätten sind in besonderer Weise Orte, an denen sich unterschiedlichste Kinder und Erwachsene begegnen. Denn die pädagogischen Fachkräfte sind Dreh- und Angelpunkt, wenn es darum geht, inklusive Prozesse in der Kindertageseinrichtung zu gestalten. Viel Wert auf die sprachliche Pädagogik und die Integration der Kleinsten wird im in der städtischen Kinderkrippe viel Wert gelegt. Bürgermeister Johannes Reger und Krippenleiterin Ismihan Düzgün-Yildirim konnten jetzt mit Julia Wildenrother und Sabrina Faltermeier vorstellen, die als Inklusionsfachkraft beziehungsweise Sprachfachkraft das Krippenteam unterstützen.

Bürgermeister Johannes Reger überreichte an Wildenrother nach ihrer erfolgreichen Weiterbildung ihr Zertifikat zur Fachkraft für Inklusion. „Inklusion stellt die wichtigste Kernkompetenz der Vielfalt von Kindern dar und ist ein stabiles Fundament für ihr weiteres Leben“, so die frischgebackene Fachfrau. „Denn alle Kinder müssen die grundlegende Erfahrung machen, dass sie so angenommen werden, wie sie sind.“

Außerdem begrüßten der Bürgermeister und die Krippenleiterin als Verstärkung für das Erzieherteam Sabrina Faltermeier. „Sie unterstützt unser Team und wir freuen uns, dass sie ihr Wissen zum Thema Sprache mit in unseren Alltag einbringt“, sagte Düzgün-Yildirim. Denn das Thema Sprache beginne von Geburt an und nehme bereits von da an einen wichtigen Bestandteil im Leben ein. „Wir sind der Meinung, dass jedes Kind unabhängig von seiner Entwicklung, Sprache oder möglichem Migrationshintergrund ein Recht auf Bildung erhält und so angenommen wird, wie es ist“, so die Kinderkrippenleiterin. Ziel sei es, allen Personen die gleiche Wertschätzung entgegenzubringen und die Selbstverständlichkeit zu erreichen, die volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erhalten.

„Mich freut es, dass das Team der Kinderkrippe mit Julia Wildenrother und Sabrina Faltermeier mit ihrem Wissen bereichert wird“, stellte Bürgermeister Reger abschließend fest. Er dankte beiden für ihre Bereitschaft, sich fort- und weiterzubilden. „Bei ihrer zukünftigen Tätigkeit wünsche ich ihnen viel Erfolg und Freude an der Arbeit.“

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