08.07.2020 - 14:13 Uhr
Engleshof bei PirkOberpfalz

Porzellanbulle für Kuh Alma und Züchter Christoph Würth

Dr. Thomas Nübler überreicht den Ehrenpreis des Rinderzuchtverbands Oberpfalz an den jungen Englershofer Landwirt Christoph Würth. . Lehrer Gerhard Schwarz gratuliert dem Absolventen Würth sowie seiner Mutter Angelika zum Erfolg. Der junge Landwirt holt zur Preisverleihung sein Studienobjekt Kuh "Alma" aus dem Stall.
von Ernst FrischholzProfil

Großes Kino für "Alma". Im Gespann mit ihrem Züchter Christoph Würth aus Engleshof, Gemeinde Pirk, nahm sie an der Verleihung des Ehrenpreises des Rinderzuchtverbandes Oberpfalz teil. Würth erhielt den Preis, der jährlich nur an zwei Studierende für herausragende schulische und betriebliche Leistungen in der Tierhaltung im Regierungsbezirk vergeben wird.

Der Englershofer erzielte dabei im Abschlusssemester an der Landwirtschaftsschule in Weiden unter den Rinderhaltern die beste Leistung mit Note 1,75. Würth, gelernter Elektriker, entschied sich quasi, obwohl noch jung an Jahren, als Spätberufener für den Einstieg in den elterlichen Betrieb und damit auch für die Ausbildung zum Landwirt an der Landwirtschaftsschule. Diese schloss er nun mit herausragendem Erfolg ab.

Sein Wissen setzt er auf dem elterlichen Hof gleich um. Würth gelang es, die Milchleistung seiner Milchkühe zu steigern. Von 2000 auf heute 8000 kg pro Tier. Paradepferd im Stall ist Kuh "Alma". "Außergewöhnlich", sagen der Zuchtleiter für Rind in der Oberpfalz, Dr. Thomas Nibler, sowie Lehrer Gerhard Schwarz. Deren Gratulation gilt dem Preisträger, die Bewunderung aber Milchkuh „Alma“. Sie hat bei der Preisverleihung am Hof der Würths in Engleshof einen großen Auftritt.

Herausragend am Studienobjekt Kuh "Alma“ sei diese selbst. Das Rind ist zwölf Jahre alt. Dies sei ein gesegnetes Alter für eine Kuh; und das noch dazu mit einer Milchleistung von 30 Kilo am Tag. Trächtig ist sie mit dem neunten Kalb, was ebenfalls herausragend sei, fachsimpelten die Experten. Bäuerin Angelika Würth, die "Alma" aufgezogen hat, freut sich mit ihrem Sohn Christoph über den Ehrenpreis. Der wird übrigens in Form einer in Italien gestalteter Porzellanfigur überreicht. Bei genauem Hinsehen ein Bulle.

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