15.11.2019 - 11:31 Uhr
EbnathOberpfalz

Politik und ganz viel Kultur

Eine große Reisegruppe der Feuerwehr Ebnath und des CSU-Ortsverbands zu Besuch ist auf Bildungsreise in Berlin. Eine intensive Diskussion mit Albert Rupprecht bereichert den Aufenthalt im Reichstag.

Die Reisegruppe der Ebnather Feuerwehr und der CSU genießt den Aufenthalt in Berlin. Mit dabei: (von rechts) CSU-Vorsitzender Wolfgang Söllner, Kommandant Gerhard Horn und Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht.
von Autor SOJProfil

Auf Einladung des heimatlichen Wahlkreis-Abgeordneten im Bundestag Albert Rupprecht machte sich ein mit 48 Personen voll besetzter Reisebus auf den Weg nach Berlin zu einer dreitägigen Bildungsreise.

Organisiert hatte die Fahrt der CSU-Ortsverband mit Vorsitzendem Wolfgang Söllner zusammen mit der Feuerwehr Ebnath um ihre Schatzmeisterin und Kinderbeauftragte Monika Horn. Die Wecker mussten dafür früh gestellt werden, denn der Tross brach bereits um 4.30 Uhr auf. Frühstück, Brotzeit und Getränke waren an Bord. Stolz waren die beiden auf die vielen aktiven Feuerwehrler, die trotz kräftezehrender Einsätze in den Tagen vor der Abfahrt dabei waren.

Nach der Ankunft im Paul-Löbe-Haus in Berlin wurde die Ebnather Delegation von MdB Albert Rupprecht empfangen, der sich über den Besuch aus der Heimat freute. In einem der Sitzungssäle erläuterte Rupprecht den Zuhörern die Tagesabläufe von Abgeordneten. Anschließend stellte er sich vielen Fragen. Angesprochen wurden unter anderem die geplante Stromtrasse des "Süd-Ost-Links", Gerechtigkeit im Rentensystem, das Ehrenamt und die Entlastung von Vereinsfesten von zunehmenden Vorschriften.

Nach mehr als einer Stunde lebhafter Diskussion bedankte sich Wolfgang Söllner im Namen der Reisegruppe bei Albert Rupprecht für dessen Einladung, vor allem aber auch für dessen großen Einsatz für die Heimatregion. Rupprecht bedankte sich bei der Reisegruppe und betonte wie wichtig Kontakte dieser Art zwischen den Wählern und Abgeordneten seien. Die Werte der Demokratie müssten hoch gehalten werden, gerade in Zeiten, in denen der Ton in der Gesellschaft und der Politik durch Populisten immer rauer werde. Danach wurden das Wachsfigurenmuseum "Madame Tussauds" und ein Weihnachtsmarkt besucht. Nach einem langen Tag bezog die Reisegruppe ihr Nachtquartier in Zentrumsnähe.

Am zweiten Reisetag wurde nach dem Frühstück der Reichstag besucht. Nach der Sicherheitsüberprüfung wurden den Besuchern im Plenarsaal in einem Vortrag die wichtigsten Abläufe und auch die geschichtlichen Hintergründe zum Bundestag erläutert. Im Anschluss daran konnten die Ebnather beim Gang über die beeindruckende Reichstagskuppel den Ausblick über Berlin genießen. Nach einem Spaziergang an der Spree entlang folgte eine mehrstündige Stadtrundfahrt zu den Sehenswürdigkeiten: Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie, Schloss Bellevue, Bendlerblock. Im Anschluss machten sich die Reisenden auf eigene Faust auf den Weg. Am Sonntag ging es bei Sonnenschein mit dem Bus nach Potsdam, wo die Innenstadt sowie auch das Schloss Sanssouci von Friedrich dem Großen besucht wurden. Nach dem Aufenthalt brachen die gut gelaunten Ebnather dann wieder Richtung Heimat auf. Alle waren sich auf der Rückfahrt einig, dass der Besuch in der Bundeshauptstadt Berlin nicht die letzte Reise der beiden Vereine gewesen sein soll.

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