09.12.2019 - 15:19 Uhr
EbnathOberpfalz

Ovationen für Karl Eichhorn

Mit einem festlichen Gottesdienst begann für die Kolpingfamilie Ebnath der Kolpinggedenktag in der Pfarrkirche St. Ägidius. Aus der Vergangenheit Kraft schöpfen für die Aufgaben der Zukunft wollen die Verantwortlichen.

Kolping Ebnath ist im Bilde: (von links) stellvertretender Vorsitzender Hubert Knott, Angelika Putzer, Vorsitzende Carolin Knott, Ehrensenior Karl Eichhorn, Manfred Vetter, Max Rubenbauer, Norbert Söllner, Hans Enders, Josef Schüller und Erwin Popp.
von Autor SOJProfil

Nach der Messe versammelten sich die Mitglieder im großen Saal des Pfarrgemeindehauses. "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit", mit diesem Weihnachtslied begann der besinnliche Teil, der unter dem Motto "Zündet das Licht wieder an" stand. Vorsitzende Carolin Knott zitierte in ihrer Begrüßung Adolph Kolping: "Froh und glücklich machen, trösten und erfreuen ist das Beste, was der Mensch auf dieser Welt ausrichten kann". Und die Vorsitzende weiter: "Heute feiern wir den Gedenktag unseres Gründervaters, er ist und bleibt für viele ein Lichtbringer. Auch wir als große Kolping-Gemeinschaft wollen sein Wirken weiterführen."

Vier neue Mitglieder

Anschließend wurden mit Tobias, Helena, Linda und Anne Göhl wieder vier neue Vereinsmitglieder aufgenommen. Zahlreiche Kolpingschwestern und -brüder wurden für ihre langjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet. Vorsitzende Knott dankte allen Jubilaren für ihr ehrenamtliches Engagement.

Folgende Mitglieder erhielten Ehrenurkunden und -nadeln überreicht: Hans Enders, Josef Schüller, Max Rubenbauer (50 Jahre), Angelika Putzer, Manfred Vetter, Norbert Söllner (40 Jahre) sowie Rainer und Judith Zaus, Erwin Popp und Alfred Bayer (25 Jahre). Eine besondere Ehrung wurde Ehrensenior Karl Eichhorn zuteil. Vor 65 Jahren trat er damals als 17-jähriger Bursche bereits in die Kolpingsfamilie ein. 1978 wurde er zum Altsenior berufen. Einige Jahre später wurde er zum Ehrensenior ernannt.

Vorsitzende Carolin Knott in ihrer Laudatio: "Lieber Karl, für 65 Jahre Arbeit und Treue zu Kolping, für dein enormes Engagement, für deine unzähligen Stunden Arbeit und Organisation dürfen wir dich heute mit dieser Ehrenurkunde auszeichnen. Wir hoffen, dass dein Vorbild andere damit zum Nachdenken und möglichst auch zum Nachmachen anregt. Wir dürfen stolz sein, dich als Ehrensenior zu haben." Als sich die zahlreichen Mitglieder dann alle von ihren Plätzen erhoben und stehend applaudierten, war das ein unvergesslicher Moment für die Beteiligten. Anschließend zeigte stellvertretender Vorsitzender Hubert Knott Bilder aus der Vergangenheit, diese erinnerten an Tätigkeiten der Geehrten in der Kolpingsfamilie. Die Kolibris öffneten zusammen mit ihrem Betreuerteam ein Adventsfenster.

Zum Schluss das Kolpinglied

Natürlich durften auch die Geschenke für die Kinder und Jugendlichen nicht fehlen. Mit dem gemeinsam gesungenen Kolpinglied endete der besinnliche Teil. Nach dem offiziellen Teil saßen die Kolpingschwestern und -brüder bei Glühwein und Plätzchen noch lange zusammen, um sich gemeinsam auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen.

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