12.06.2020 - 12:10 Uhr
EbnathOberpfalz

Fronleichnam in Zeichen von Corona

Mit dem Allerheiligsten erteilte Pfarrer Pater Anish George den Segen.
von Autor SOJProfil
"Wer glaubt, ist nie allein" stand auf dem Blumenteppich, den Pfarrer Pater Anish George am Altar bewunderte.

Die Feierlichkeiten zum Fronleichnamsfest begannen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in der Pfarrei Sankt Ägidius mit einem Kirchenzug, angeführt von der Fichtelgebirgskapelle Ebnath mit vielen Fahnenabordnungen. Im Anschluss zogen die Gläubigen mit dem Geistlichen, der die Monstranz trug, singend und betend zu den Altären. Dort wurden Evangelien verlesen, Fürbitten gebetet und der Segen mit der Monstranz erteilt. In Zeiten der Coronakrise war dies in diesem Jahr jedoch anders: Zunächst feierten die auf 50 Personen begrenzten Gläubigen Gottesdienst in der geschmückten Pfarrkirche. In der anschließenden Andacht betete Pfarrer Anish George an zwei Altären vor dem Allerheiligsten. Vor dem Altar hatten Brigitte, Hubert und Carolin Knott einen Blumenteppich gelegt. „Wer glaubt, ist nie allein“, stand darauf geschrieben. Die Blumen dafür hatten die Kommunionkinder gesammelt. Am Altar verrichteten Eberhard Söllner als Lektor und Sebastian Wolf als Ministrant ihren Dienst. Musikalisch umrahmt wurde der feierliche Gottesdienst von Alexander Hecht an der Orgel sowie mit Gesang von Hubert Knott und Alexander Hecht. Am Ende des Gottesdienstes trug der Geistliche die Monstranz zum Seiteneingang der Kirche und sprach am Kirchplatz das Segensgebet. Mit dem feierlichen Lobgesang „Großer Gott wir loben dich“ endete der feierliche Fronleichnamsgottesdienst.

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