09.07.2020 - 09:25 Uhr
Ebersbach bei VilseckOberpfalz

Feuerwehr Ebersbach beherrscht Umgang mit dem neuen Fahrzeug

Erst vor wenigen Tagen hat die Ebersbacher Feuerwehr ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) in Empfang genommen. Nun führen die Aktiven den Vilsecker Stadträten die Anschaffung vor.

Der Vilsecker Stadtrat verfolgt aufmerksam den Ablauf der verschiedenen Übungsszenarien, während Kommandant Wolfgang Rösch fachkundig die Vorgehensweise erörtert.
von Christina RabensteinProfil

Gleich nachdem das neue Gefährt eingetroffen war, begannen die Feuerwehrleute, intensiv mit den darin enthaltenen Gerätschaften zu üben - in drei Gruppen aufgeteilt und an sechs Tagen in der Woche. So konnte nach gerade einmal drei Wochen das TSF mit dem Funkrufnamen "Florian Ebersbach 44/1" der Leitstelle Amberg als einsatzbereit gemeldet werden.

Wie gut die Einsatzkräfte mit der neuen Ausrüstung bereits vertraut sind, zeigten sie den Stadträten bei einer Schauübung, in der verschiedene Einsatzszenarien durchgespielt wurden. Dabei wurde deutlich, wie gut das Fahrzeug auf die Einsatzbedingungen und -arten abgestimmt ist. Bei einem simuliertem Verkehrsunfall hatten die Feuerwehrler Erste Hilfe zu leisten, den Verkehr abzusichern und die Einsatzstelle mit Lichtmast und Beleuchtungssatz auszuleuchten. Den fiktiven Brand des Unfallautos bekämpften sie mit Hilfe eines tragbaren Schaumlöschgeräts.

Zu einem fingierten Gebäudebrand rückte die Damenlöschgruppe an. Die Frauen bauten eine Löschwasserversorgung auf und errichteten mit dem Hydroschild eine Wasserwand. Nachhaltigen Eindruck hinterließ hier der Schwimmsauger, mit dem auch bei geringem Wasserstand ausreichend Löschwasser aus einem Gewässer gesaugt werden kann.

Kommandant Wolfgang Rösch bedankte sich beim Stadtrat für die Beschaffung des TSF. "Die Zukunft der Feuerwehr Ebersbach ist durch einen guten Vorstand, eine sehr aktive Wehr und eine gute Jugendfeuerwehr gesichert, so dass die Anschaffung eines TSF mehr als gerechtfertigt ist", hatte der Kommandant im Beschaffungsantrag festgestellt. Diesen Satz griff Vilsecks Bürgermeister Hans-Martin Schertl auf und bekräftigte die Aussage. Er wies darauf hin, dass das Gremium das Anliegen der Wehr einstimmig bewilligt habe.

Die anwesenden Stadträte waren sich einig, dass die städtischen Gelder hier gut angelegt seien. Kreisbrandinspektor Christof Strobl erachtet diese Investition als zukunftsweisend. Die Fahrzeugweihe, die eigentlich beim Vereinsjubiläum im Juli stattfinden hätte sollen, wird, soweit das möglich ist, im September abgehalten, teilte Vorsitzender Manuel Lindner mit.

Anhänger hat ausgedient

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