06.08.2020 - 13:09 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Dieterskirchen hat einiges an Projekten vor sich

Beim Besuch besichtigten MdB Karl Holmeier und Bürgermeisterin Anita Forster auch das renovierungsbedürftige Kriegerdenkmal.
von Elfriede WeißProfil

Dieterskirchen ist für CSU-Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier die nächste Station in der Reihe seiner Antrittsbesuche bei den neugewählten Bürgermeistern in der Region. Anita Forster erzählt, dass sie sich schnell in die neue Aufgabe eingefunden hat.

„Dank der guten Truppe im Gemeinderat und der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg habe ich mich schnell und problemlos in das neue Amt eingearbeitet“, berichtete Bürgermeisterin Anita Forster dem Abgeordneten bei seinem Besuch im Rathaus. Auf anstehende Projekte angesprochen, nannte Forster die Prüfung der Brücken, die Kläranlage sowie den Breitbandausbau an. „Wir warten auf das neue Bundesprogramm, das bis Jahresende kommen wird“, meinte der Abgeordnete und versprach, sich dafür einzusetzen.

Ebenfalls auf der Agenda steht in Dieterskirchen die Renovierung der Tür zum Felsenkeller sowie des Kriegerdenkmals. Dafür gebe es zwar keine Förderquelle, aber eventuell könne der Bayerische Verband der Krieger- und Reservistenvereine etwas zur Sanierung beisteuern, gab Holmeier zu verstehen.

Als "Leuchtpfeiler" bezeichnete Bürgermeisterin Anita Forster die Sternwarte, die seit wenigen Tagen wieder geöffnet ist. Auch der Lehrpfad „Zukunftswald“ und der Obstlehrpfad zählen zu den Aushängeschildern der Gemeinde. Große Aufgabe für die nächsten Jahre werde der Ausbau der Ganztagsbetreuung an der Schule mit offenem oder gebundenem Ganztag. Die Räume an der Schule seien durch den Kindergartenneubau frei geworden, allerdings werde die Nachmittagsbetreuung die Gemeinde finanziell erheblich belasten.

Sowohl die Lokalpolitikerin als auch der Abgeordnete waren der einhelligen Meinung, dass die Folgen der Coronakrise für die Kommunen gegenwärtig noch gar nicht abgesehen werden könnten. Ein Buch über das Prackendorfer und Kulzer Moos und ein „Hexenwasser" gab die Bürgermeisterin Karl Holmeier zum Abschied mit.

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