20.07.2021 - 13:18 Uhr
Burkhardsreuth bei TrabitzOberpfalz

Feuerwehr Burkhardsreuth mit neuem Fahrzeug besser aufgestellt

Nur im kleinen Kreis feiert die Feuerwehr Burkhardsreuth die Segnung ihres neuen Mannschaftstransportwagens durch Pfarrer Edmund Prechtl.
von Bernhard PiegsaProfil

Der gut einjährigen Fest-Zwangspause musste sich auch die Feuerwehr Burkhardsreuth fügen. Umso erfreulicher war, dass es mit der Segnung des neuen Mannschaftstransportwagens wieder einen Anlass zum Feiern gab. Dank der günstigen irdischen Inzidenzen durften die Brandschützer wenigstens im „vereinsfamiliären“ Kreis den Beistand der himmlischen Instanzen erbitten: für das Fahrzeug und für alle, die es im Dienst nutzen.

Wie sinnvoll und notwendig Investitionen für die Feuerwehren seien, zeige sich gerade jetzt, unterstrich Kreisbrandrat Marco Saller bei der kurzen Segnungsfeier mit Pfarrer Edmund Prechtl auf dem Burkhardsreuther Dorfplatz: „Jeder von uns hat die Bilder vor Augen, die in den letzten Tagen durch die Medien gegangen sind. Flexibel nutzbare Fahrzeuge wie dieses werden in den Überschwemmungsgebieten gerade jetzt gebraucht.“ Doch auch im Feuerwehralltag mit „Brand, abwehrendem Brandschutz oder technischem Hilfsdienst“ abseits derartiger Katastrophenlagen seien solche „Transportmittel für Material, Geräte und Personen“ von größtem Wert.

„Es kommt nicht auf die Größe der Wehr an, sondern auf die Menschen, die sie mit Leben erfüllen. Um qualifizierte Hilfe leisten zu können, braucht es aber auch eine solide Ausrüstung und verlässliche Fahrzeuge“, bekräftigte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk. Nach dem vor drei Jahren neu in Dienst gestellten Löschfahrzeug vervollständige nun ein Mannschaftstransportwagen den Einsatzfahrzeugpark der Wehr: „Und diesen Wunsch habt ihr euch selbst aus eigenen Mitteln erfüllt.“ Doch sei es für sie Ehrensache, im Namen der Gemeinde einen „Obulus“ zu dieser Anschaffung beizusteuern.

Kommandant Stefan Groß nutzte den freudigen Anlass zu einigen Worten an seine Kameraden, die nicht nur Leistungen vollbrächten, bei denen es ihn „immer wieder von den Socken haut“, sondern sich vor allem in ihrem „Dienst am Nächsten“ von bester oberpfälzischer Lebensart leiten ließen: „Im Allgemeinen folgt auf ein Dankeschön ein ‚Gern geschehen‘ – bei uns aber hört man immer ein ‚Passt scho‘. Für die Zukunft sei die Wehr „gut aufgestellt – mit dem neuen Fahrzeug sogar noch besser“, gab sich der Kommandant überzeugt.

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