28.06.2020 - 10:06 Uhr
Burgtreswitz bei MoosbachOberpfalz

Gerätehausbau in Burgtreswitz geht weiter

Im September begann die Feuerwehr mit dem Bau eines neuen Gerätehauses im unteren Dorf nahe der Pfreimd. Wegen des schlechten Wetters und Corona verzögern sich die Arbeiten jedoch.

Am ersten Arbeitsdienst am Samstag nahmen 15 Feuerwehrleute teil. Kommandant Peter Hartinger freute sich darüber sehr.
von Peter GarreissProfil

Der Zeitplan konnte erst wegen des schlechten Herbstwetters nicht eingehalten werden. Dafür wollten die Feuerwehrleute, die den Neubau in eigener Regie ausführen, im Frühjahr 2020 mit verstärktem Einsatz die verlorene Zeit wieder gutmachen. Aber dann kam die Corona-Zeit und nichts ging mehr.

Am Samstag war es wieder soweit und der Bautrupp nahm die Arbeiten wieder auf. Kommandant und Organisator Peter Hartinger freute sich, dass zum Auftakt 15 Helfer erschienen.

Die technische Leitung obliegt Siegfried Lehner und die Erd- und Kanalarbeiten Johann Schnupfhagn. Für das leibliche Wohl aller Helfer sorgten die Burgtreswitzer Frauen. Die Verantwortlichen haben sich die Fertigstellung des Rohbaus bis zum Spätherbst zum Ziel gesetzt. Derzeit wird fleißig an der Betonplatte gearbeitet. Die Drainagen und Kanäle sind bereits verlegt. Um Kosten zu sparen, soll alles ohne die Einschaltung von Baufirmen ablaufen. Das bedeutet, dass sehr viele Angebote für Teilleistungen zum Beispiel jetzt aktuell für den Baukran und die Baumaterialien wie Steine und so weiter eingeholt werden müssen, und das kostet sehr viel Zeit.

Zu dem 220.000 Euro teuren Vorhaben gewährt der Freistaat Bayern einen Zuschuss in Höhe von 57.700 Euro. Der Rest soll durch Eigenleistungen der Feuerwehr sowie Geld- und Sachleistungen des Markts und der Feuerwehr aufgebracht werden. Im Mittelpunkt des Raumprogramms steht die Fahrzeughalle. Eingerichtet werden sanitäre Räume für Frauen und Männer sowie ein Schulungsraum.

Coronakrise verzögert Bau des Feuerwehrhauses

Die 1885 gegründete Feuerwehr Burgtreswitz errichtete bereits 1963 ein Gerätehaus. Dieses Gebäude reicht wegen der ständig steigenden Anforderungen und Aufgaben der Wehr nicht mehr aus um ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen. Alleine die sehr stark befahrene Ortsdurchfahrt durch Burgtreswitz und die vielen Veranstaltungen im Schloss stellen die Wehr ständig vor neue Aufgaben, so dass der Gerätehausneubau nicht mehr aufzuschieben war.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.