15.05.2018 - 20:42 Uhr
Oberpfalz

Stadtrat einigt sich auf Gestaltung des Kreisverkehrs an nördlicher Einfahrt: Bunte Fahnen auf DJK-Kreisel

Farbige Banner sollen künftig Verkehrsteilnehmer begrüßen, die auf der B 15 aus Richtung Norden in die Stadt fahren. An anderer Stelle in Neustadt müssen sich die Autofahrer mit neuen Schildern anfreunden, obwohl sich dort am Felixberg wenig ändert.

Ob "Zone 30" oder "Tempo 30" am Kulturhügel gilt, hat Auswirkungen auf die Vorfahrtsregeln. Deshalb werden die Schilder den Gegebenheiten angepasst. Bild: Schönberger
von Uwe Ibl Kontakt Profil

Vier Masten werden den Hügel inmitten des neuen Kreisverkehrs unterhalb der DJK krönen. Dies beschloss jetzt der Stadtrat. Letztlich kommt die Gestaltungsvariante zum Zug, die schon vor einem Monat auf dem Tisch lag. Mit Glasschotter in den Stadtfarben wird Landschaftsbauer Peter Meyer den Bereich in der Mitte des Kreisels gestalten. "Wir werden versuchen, dass das bis zur Festwoche fertig ist", kündigte Bürgermeister Rupert Troppmann nach der kontroversen Abstimmung an.

Vor allem die Freien Wähler konnten sich mit den zwei vorliegenden Ideen nicht anfreunden. "Unser Vorschlag wäre ein Stadtwappen in pflegeleichtem Material mit Beleuchtung", sagte FW-Sprecher Gerhard Steiner. Sein Fraktionskollege Peter Neiser regte eine Exkursion nach Wackersdorf, "der Stadt der Kreisverkehre", an, um sich dort inspirieren zu lassen.

Die Idee eines Kunstwerks auf dem Bergerl sei nicht zu verwirklichen, so Troppmann. Zu groß sei die Gefahr bei einem Unfall, sagen die Vorschriften bei einem solchen Bauwerk an Bundesstraßen. "Ich habe drei Angebote, was man da oben draufstellen könnte, aber wir dürfen das nicht." Der Rathauschef verwies auf die Bemühungen der Stadt Tirschenreuth, die bis zum Innenministerium gegangen war, weil sie eine alte Walze auf dem Kreisverkehr platzieren wollte - letztlich vergeblich. Die Fahnenmasten haben eine Sollbruchstelle und seien deshalb an dieser Stelle erlaubt.

"Wenn wir die Masten mit der schönen Neustädter Flagge aufstellen, dann sieht jeder, dass er in Neustadt ist", sagte Annette Karl. Ihre SPD-Fraktion war bei der Gestaltungsfrage nicht einheitlicher Meinung. Die Genossen stimmten darin überein, dass die Folgekosten im Rahmen bleiben müssten, meinte Sprecher Achim Neupert. "Fahnen sind gut. Ich könnte auch mit einem naturrasengrünen Hügel leben, aber auch Glasschotter ist okay."

Eher bürokratischer Natur entsprang die Diskussion zur Beschilderung in der Tempo-30-Zone am Kulturhügel. Wichtig war den Stadträten, dort die prinzipiellen Geschwindikeitsbegrenzungen und Vorfahrtsregelungen speziell am Altenheim bei der Kreuzung Johann-Dietl-Straße/ Fabrikstraße mit ihrer abknickenden Vorfahrt beizubehalten. Vor dem Wechsel beziehungsweise dem Aufstellen der Taferln für "Tempo 30" oder "Zone 30" wollen die Verantwortlichen die Gegebenheiten noch einmal abfahren und vor Ort mit der Polizei überprüfen.

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