28.07.2020 - 10:18 Uhr
BrandOberpfalz

Verabschiedung von Gemeindereferentin Bettina Rögner

Die Pfarreiengemeinschaft Brand-Nagel nahm am Sonntag in einem Gottesdienst Abschied von Gemeindereferentin Bettina Rögner. Ihr folgt zum 1. September Maximilian Pravida, der bisher in Vohenstrauß tätig war.

In einem Gottesdienst verabschiedeten Pater Joy Munduplackal (rechts), Vertreter der Pfarrgemeinde und der Kirchenverwaltungen sowie Andrea Gutt vom Kindergottesdienst-Team Gemeindereferentin Bettina Rögner (Mitte).
von Bertram NoldProfil

Die Pfarreiengemeinschaft Brand-Nagel nahm am Sonntag in einem Gottesdienst Abschied von Gemeindereferentin Bettina Rögner. Ihr folgt zum 1. September Maximilian Pravida, der bisher in Vohenstrauß tätig war.

"Ich habe nie gedacht, dass so bald eine Verabschiedung kommt," begann Pater Joy seine Abschiedsworte. Seit fast einem Jahr sei Rögner im Dienst der Pfarreiengemeinschaft. Der Jahresablauf sei durch die Corona-Pandemie gelähmt und durcheinander gebracht worden, so dass sich das Leben seit Beginn der Krise in viele neue Richtungen bewege. Die Gemeinde sei nicht froh darüber, dass sich der Lebensweg der Gemeindereferentin in eine andere Richtung - von der Pfarreiengemeinschaft weg - führt, doch werde die Entscheidung respektiert. "In dieser kurzen Zeit hast Du viele Dienste übernommen und mit Begeisterung ausgeführt, sei es die Minikirche, Ministrantenbegleitung, Erstkommunionvorbereitung, Gruppenstunde, verschiedene Andachten und Gottesdienstgestaltungen und den Religionsunterricht an unseren Schulen", sagte Pater Joy.

Das alles bleibe in guter Erinnerung. Im Namen der Pfarrgemeinden Nagel und Brand wünschte er für die Zukunft alles Gute, sagte ein herzliches "Vergelt's Gott!" und überreichte ein Geschenk.

Mit dem Symbol "Labyrinth" habe sie sich vor einem Jahr vorgestellt und damit möchte sie sich auch verabschieden, schrieb Bettina Rögner bereits im Pfarrbrief. Damit schließe sich für sie ein Kreis, wenn auch kleiner. Das vergangene Jahr habe für sie persönlich, aber auch von allen viel Unterschiedliches bereitgehalten. Besonders die letzten Monate seien eine Herausforderung gewesen. Dabei habe sie das "Labyrinth" begleitet, und im Rückblick hätten sich dessen Kennzeichen in ihrem Leben, Glauben und Arbeiten ganz lebendig gezeigt. Glaube und Gottvertrauen helfe, mit Herausforderungen umzugehen und nötige Konsequenzen zu ziehen.

Vorerst geht Bettina Rögner in den Schuldienst der Diözese Regensburg und übernimmt eine halbe Stelle als Mobile Reserve für den Religionsunterricht. Sie dankte all denen, die sie in Brand bei ihrer Arbeit in Gemeinde und Schule unterstützt hatten.

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