12.10.2020 - 11:31 Uhr
BrandOberpfalz

Übergabe und Segen für Fahrzeuge für den Wasserzweckverband

Der Wasserzweckverband Brand/Mehlmeisel hat ein neues Auto. Die Fahrzeugsegnung durfte natürlich nicht fehlen: (von links) Seniorchef Adalbert Wittke vom gleichnamigen Autohaus, WZV- Vorsitzender Bürgermeister Peter König, Verkaufsberaterin Marion Schecklmann, Wassermeister Gerhard Daubner, Pfarrer Ferdinand Weinberger, WZV-Geschäftsführer Thomas Prechtl sowie die Wasserwarte Tobias Nickl und Michael Prechtl
von Gisela KuhbandnerProfil

Das Wunsiedeler Autohaus Wittke übergab an den Zweckverband für Wasserversorgung Oberes Fichtelnaabtal einen Dacia Duster Prestige Blue, der den acht Jahre alten Skoda Yeti (160.000 Kilometer) ersetzt. Nach dem Transporter (wir berichteten) ist das bereits das zweite neue Fahrzeug für den Wasserzweckverband in diesem Jahr. „Jeder Tropfen zählt“, sei eine wichtige Aussage. "Aber nicht die alleinige, denn der Tropfen muss auch qualitativ und quantitativ einwandfrei sein“, betonte Zweckverbandsvorsitzender und Bürgermeister Peter König (Neusorg) bei der Übergabe am Wasserhaus in Mehlmeisel. Für einwandfreies Wasser sorgten ein gutes Team, moderne Technik – und jetzt auch das neue Fahrzeug, das unter anderem mit Allrad und Standheizung ausgestattet ist. „Kein Luxus, wenn man bedenkt, dass die Hochbehälter nicht auf der grünen Wiese liegen oder Mitarbeiter oftmals im Winter bei eiskalten Temperatur und ebensolchem Werkzeug schnell im Einsatz sein müssen“, ist der Vorsitzende überzeugt. Der Dacia Duster wird für den wichtigen Bereitschaftsdienst genutzt, in erster Linie vom Wassermeister. Peter König dankte auch der Verbandsversammlung und den Mitgliedern des Werksausschusses für den einstimmigen Beschluss zum Autokauf, ebenso der Firma Wittke für die gute Zusammenarbeit.

Da der bereits angeschaffte Transporter bei der Firma Brucker in Fuhrmannsreuth bereits übergeben, aber noch nicht geweiht worden war, segnete Pfarrer Ferdinand Weinberger beide Fahrzeuge. Er bat Gott um Schutz für Nutzer und Fahrzeug, mit der Bitte, umsichtig zu bleiben, weiterhin rücksichts- und verantwortungsvoll im Straßenverkehr umzugehen und übergab Wassermeister Gerhard Daubner einen kleinen Schutzengel für das neue Auto. Schmunzelnd fragte Pfarrer Weinberger angesichts des funkelnagelneuen glänzenden Autos an, ob das Weihwasser den Lack beschädigen könnte. „Ach wo“, lachte der Wassermeister: „Das ist doch unser Wasser, nur veredelt.“

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