12.07.2020 - 16:55 Uhr
BrandOberpfalz

Prominenz auf dem Goetz-Areal

Raphaela Ackermann, Fernseh-Moderatorin und Schwester von Thomas Gottschalk, Vertreter eines Technologie-Unternehmens und der Regisseur und Komponist Nedy John Cross waren am Wochenende Gäste auf dem Goetz-Areal in Brand.

Raphaela Ackermann, Fernseh-Moderatorin und Schwester von Thomas Gottschalk war am Wochenende auf Einladung von Alexander Büscher Gast auf dem Goetz-Areal in Brand. Sie ist gerne bereit, ein Film-Projekt zu unterstützen und würde dabei die Moderation übernehmen.
von Bertram NoldProfil

Ein strammes Programm hatte sich Alexander Büscher für das vergangene Wochenende vorgenommen. Seit dem Frühjahr 2018 entwickelt er Konzepte für das Goetz-Areal, lässt dabei auch seine vielfältigen Verbindungen zu Vertretern aus Kunst und Wirtschaft spielen und versucht, Investoren zu finden, die ihm bei der Umsetzung seiner Ideen helfen. Auch wenn er die Arbeiten im Goetz-Areal nicht mehr koordiniert, hat er seine Fühler ausgestreckt, die dieses Mal von Westfalen bis zum Ammersee gereicht haben. Von dort kam auf seine Einladung Raphaela Ackermann, Fernsehmoderatorin und Schwester von Thomas Gottschalk. Sie hält große Stücke auf den Regisseur Nedy John Cross, der das Goetz-Areal am drauffolgenden Tag besuchte. Im Gespräch lobte Raphaela Ackermann Nedy John Cross als Multitalent, als hervorragenden Komponisten und Musiker, der auch schon große Filme, unter anderem mit Sylvester Stallone, gedreht hat. Eine mehrteilige Filmproduktion soll entstehen, die die Region und ihre Vorzüge darstellt. Eine große Firma aus der Region hat das Projekt bereits mit einem fünfstelligen Betrag gefördert, um das Drehbuch zu entwickeln. Es gilt nunmehr, über einen von dem Filmkomponisten und als Regisseur tätigen Nedy John Cross zu realisierenden Teaser, Unterstützer und Förderer dieses ambitionierten Projektes zu gewinnen. Der Airport Bayreuth ist als Ausgangspunkt für diesen Teaser vorgesehen, um damit abzuleiten, wie die Gesamtanmutung der filmischen und erzählerischen Umsetzung später für den Zuschauer sichtbar und erfahrbar wird. Dabei soll die Region von Brand bis Amberg den Hintergrund bieten. Raphaela Ackermann sieht durchaus Bedarf für Nordbayern und würde als Moderatorin gerne zur Verfügung stehen.

Aus Westfalen waren Vertreter eines sich im Aufbau befindlichen Technologieunternehmens, das derzeit aus 13 Mitarbeitern besteht, nach Brand gekommen. Es ist auf der Suche nach einem neuen Standort und da ist sei Bayern wegen guter Fördermöglichkeiten sehr interessant. „Es gibt viel zu tun!“ lautete die Antwort auf die Frage nach dem ersten Eindruck. Die Lage sei jedoch absolut traumhaft und auch die Gebäude würde man schon wegen ihrer Höhe gut nutzen können. Alle Hallen würde aber wohl niemand brauchen können. Einen Teil zu sanieren und umzugestalten, könne er sich vorstellen. Dem Goetz-Areal käme die "Rolle" als inspirierender Ort für Hightech-Unternehmer"-Köpfe" zu, die das weitläufige Gelände, zum Beispiel als Testgelände für autonome KI-basierende Drohnenflüge, oder in der Robotik als saubere Produktionsstätte zu nutzen. Am Flugplatz in Bayreuth sei dies nicht möglich. Der von Alexander Büscher konzipierte "Innovation-Valley" - Gedanke, das Areal zu einer Ideenschmiede und Co-Working-Space für die Region zu formen und gegebenenfalls eine Synthese zu dem Freibadbrache-Projekt des Münchener Architekten Peter Haimerl in der Gemeinde Brand zu schaffen, von der die Liegenschaft des Areals gerade einmal 900 Meter Luftlinie entfernt ist, wäre eine weitere Zielsetzung des Teasers. Für die Umsetzung würde sich nach einer möglichen Umnutzung die Langsiebhalle als Filmproduktionshalle eignen. Dies war immer Teil von Büschers Konzept und Nedy John Cross könnte diese Idee mit Fakten und einer Realisierung unterlegen.

Zwischen diesen beiden Punkten im Norden und Süden des Landes liegt Bayreuth. Dort hatte das intensive Wochenende am Freitag begonnen. Alexander Büscher hatte sich dort mit dem ehemaligen Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl, den amtierenden OB, Thomas Endersberger, und Berater Dr. Horst Ulland getroffen, um den Stand des Konzeptes detailliert zu besprechen, auch zum Thema „Finanzierung“. Sie könnten als Inkubatoren für

Startups mit Bezug zur Luftfahrt fungieren. Dr. Michael Hohl gilt als Befürworter des Goetz-Areals und soll Mittler zur Politik sein, um das Areal gegebenenfalls zu einem Leuchtturmprojekt für die Ansiedlung von "Köpfen" im Start-up-Bereich auf politischer Ebene zu realisieren. Eingebunden in die Konzeption ist auch das Frauenhofer-Institut.

Auf dem Goetz-Areal ist immer was los

Brand
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.