25.09.2019 - 13:54 Uhr
BrandOberpfalz

Jugendbürgermeisterin und Jugendbeauftragte sind zufrieden

Das Ferienprogramm des Jugendgemeinderats ist gut gelaufen, mehr Veranstaltungen, größere Vielfalt und eine Vorschau auf 2020.

Zufrieden mit dem abgelaufenen Ferienprogramm zeigen sich Jugendbürgermeisterin Lilli Glowka (links) und Jugendbeauftragte Maria König. Alles auf dem Tablet festgehalten und sofort abrufbar. 113 Kinder und Jugendliche und 26 Betreuer waren aktiv und brachten das Ferienprogramm über die Bühne.
von Bertram NoldProfil

Das Ferienprogramm ist gelaufen und die Verantwortlichen, Jugendbürgermeisterin Lilli Glowka und Jugendbeauftragte Maria König, zogen ihr Resümee. 113 Teilnehmer und 26 Betreuer waren insgesamt an der Durchführung beteiligt. Absolutes Highlight war das Angebot des Pfarrgemeinderats; 27 Teilnehmer waren bei der Führung der Straußenfarm in Kotzenbach dabei. Ein Selbstläufer ist das Angebot des CSU-Ortsverbandes, Klettern im Zuckerhut in Wunsiedel. Gut besucht mit durchschnittlich 12 Kindern und Jugendlichen waren auch die anderen Angebote. Auf die Kösseine wollte niemand wandern, so war es nur der Jugendgemeinderat selbst mit acht Leuten, der diesen Programmpunkt bestritten hat. Beim „Schwammern“ hatten sich immerhin sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingefunden. Auch die Fahrt in den Geschichtspark nach Bärnau stieß auf kein Interesse und so fiel die Fahrt ins Wasser. Positiv bewerteten die beiden Vertreterinnen den Kinotag am Ende der Ferien. Vor allem das dreigliedrige Angebot schien ein gutes Echo gefunden zu haben. Immerhin haben sich 80 Leute an den drei Vorführungen beteiligt. Ein richtiges kleines Fest wurde der Tag der offenen Tür der FFW Brand. Nicht nur die Kinder kamen zu den Vorführungen, auch die Erwachsenen machten sich einen gemütlichen Abend am Feuerwehrhaus. Die Jugendbeauftragte und die Jugendbürgermeisterin ziehen ein positives Fazit: zufrieden, mehr als im vergangenen Jahr, weil das Angebot auch größer und vielfältiger war. Und Angebote, die auf kein Interesse stoßen, wird es immer wieder geben.

Schon gilt der Blick dem nächsten Jahr. Vielleicht sollten die Vereine noch eher daran erinnert werden, dass sie sich einen Beitrag zum Ferienprogramm überlegen. Eventuell wieder einmal eine größere Tour über mehrere Tage könnten sich die beiden Verantwortlichen für das kommende Jahr vorstellen. Den Kino - Tag könnte man beibehalten und eventuell variieren. Die Abendvorstellung draußen zu machen wie im Auenpark in Marktredwitz oder in Bad Alexandersbad könnte Gefallen finden. An der ehemaligen Feuerwehreinfahrt oder auch am Mehrzwecksaal wäre dies denkbar. Und natürlich kann das Schlachthaus neue Möglichkeiten bieten, wenn es im kommenden Jahr dann zur Verfügung steht. Wie sehen die beiden Jugendlichen die Dorfgemeinschaft allgemein? Es wird immer wieder Jugendliche geben, die sich für ihre Gemeinde nicht interessieren. Die wird man auch nie einbinden können. Doch gerade das Schaffest hat wieder gezeigt, dass Brand allerhand zustande bringt, wenn alle Kräfte mobilisiert werden.

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