10.12.2019 - 14:35 Uhr
BrandOberpfalz

Erfreulicher Rückblick auf das abgelaufene Jahr

Der Gemeinderat tagte zum letzten Mal in diesem Jahr. Beauftragte gaben ihre Berichte ab. Einladung zum gemeinsamen Essen in der Dorfschänke.

Bei der Abschlusssitzung geben auch die Beauftragten der einzelnen Bereiche ihre Berichte ab. Die Einladung zum gemeinsamen Essen gehört selbstverständlich dazu. Von links: Jugendbeauftragte Maria König, Seniorenbeauftragte Waltraud Sticht, Bürgermeister Ludwig König und Familienbeauftragte Michaela Schmidt in der Dorfschänke in Fuhrmannsreuth.
von Bertram NoldProfil

Wer die Bürgerversammlung im November besucht hatte, war bereits bestens informiert. Ergänzende Informationen hatte Bürgermeister Ludwig König (CSU) nun für die Besucher der Abschlusssitzung. Er berichtete von den Untersuchungen der Kanäle mittels TV-Befahrung, Reinigung eingeschlossen. Zusammen mit dem Bauhof wurden defekte Wasserrinnen, Einlaufschächte, Rinnensteine und Randsteine im gesamten Gemeindegebiet ausgebessert.

Im Bauhof sind mit Sebastian Söllner und Alexander Hecht zwei neue Mitarbeiter für die Gemeinde tätig. Ein gebrauchtes Nutzfahrzeug für das Bauhofpersonal wurde angeschafft. Die Gemeindechronik Brand von 1984 ist nun digitalisiert. Zur Print-Ausgabe gibt es auch eine CD mit dem Inhalt des Buches, das für 35 Euro in der Gemeindekanzlei erhältlich ist. Der Gemeinderat hatte dem schriftlichen Antrag des Vereins "Die Goldbachtaler Wurzelzwerge" zugestimmt und stellt den Parkplatz am Sportheim dem Waldkindergarten zur Verfügung.

Förderung des Städtebaus

Das Jahr 2019 stand im Zeichen der Städtebauförderung. Bei einem Tag der offenen Tür am 16. Dezember ab 18 Uhr im Schlachthaus können sich die Bürger über den Baufortschritt informieren. Architekt Peter Haimerl und Bauleiter Karl Landgraf werden zusammen mit den beiden Architektinnen Anna Firak und Judith Kinzl anwesend sein, über das Projekt informieren und für Fragen zur Verfügung stehen. Für Glühwein und adventliche Köstlichkeiten sorgt der Jugendgemeinderat. Seit 5. Dezember ist der "Goldene Hirsch" Eigentum der Gemeinde. Der Kaufvertrag wurde bei einem Notar-Termin in Mainz unterschrieben. Bei der Regierung der Oberpfalz sind für 2020 Förderanträge für den Teilabriss des "Goldenen Hirschen" und für das Projekt "Freibad" gestellt worden. Diese betreffen die Freianlagengestaltung sowie die Freiraumplanung für notwendige Rückbauten. Eine Investorenparty stand auf der Antrags-Liste sowie der Umbau des Anwesens Fichtelberger Straße 3. Hier sollen Mietwohnungen entstehen. Die Umgestaltung Siedlerplatz steht ebenso an.

Das Mehrzweckgebäude wird auf Dämmung, Lüftung, Heizung hinsichtlich Energieeinsparung geprüft. Ein Konzept liegt noch nicht vor. Gefragt war auch die Nachbarschaftshilfe. Sie ist erreichbar unter Telefon 0162/2 428 549. Auf ein Treffen zur Planung von Aktionen folgte ein Seniorentreff im Pfarrheim bei Kaffee und Kuchen, um über die aktuellen Geschehnisse in der Gemeinde zu informieren. Damit hatte die Gemeinde offenbar ins Schwarze getroffen, denn der Bedarf war groß. Speinshart und das Wurzelmuseum in Tremmersdorf wurden besucht. Mit einer Einkehr in der Gaststätte Süßenweiher wurde der Tag abgeschlossen. Am Herbsttreffen der Nachbarschaftshilfen auf Kreisebene nahmen vier Mitarbeiter aus Brand teil.

2020 eine Menge vor

Der Neubau eines Salzsilos am Sportheim steht an, ebenso die Erweiterung der PV-Anlage auf dem Dach der Kläranlage, die Umgestaltung des Eingangsbereichs des Friedhofes, der Anbau an das Feuerwehrgerätehaus in Fuhrmannsreuth, Absauganlagen für beide Feuerwehrhäuser, die Sanierung der restlichen Luisenburgstraße und Ausbau des Kreuzwegs über den Hainberg bis zur Staatsstraße Nagel. Hier muss noch der Förderbescheid abgewartet werden. Dem Bürgermeister ist es ein großes Anliegen, allen herzlich zu danken, die sich aktiv am Leben in der Gemeinde beteiligt haben.

Hintergrund:

Alle zusammen gut versorgt

Bei der letzten Sitzung des Gemeinderates in diesem Jahr sind stets auch die Beauftragten für die verschiedenen Bereiche anwesend. Familienbeauftragte Michaela Schmidtüberbringt mit Bürgermeister Ludwig König das Begrüßungsgeld, wenn eine Familie Zuwachs bekommen hat. Sie nutzt dann gleich diese Gelegenheit, auf das Angebot von Koki (Netzwerk für frühe Kindheit) hinzuweisen. Hin und wieder ist Kontaktaufnahme mit Koki-Mitarbeiterin Marianne Fütterer wegen hilfebedürftiger Familien nötig, und auch mit der Krabbelgruppe steht Schmidt in Verbindung. In besonderen Fällen muss sie die Erziehungsberatungsstelle oder das Jugendamt einschalten.Seniorenbeauftragte Waltraud Stichtbegann mit der positiven Feststellung, dass sich immer mehr Senioren an den Fahrten ins Sibyllenbad beteiligen. Möglicherweise liegt die Zunahme daran, dass hinterher stets gemeinsam zu Mittag gegessen wird. Besuche im Seniorenheim zusammen mit Erika Doleschal und auch Krankenbesuche zu Hause stehen auf dem Programm. Einmal im Monat fährt Sticht zum Treffen der Seniorenbeauftragten, wobei sich die Gemeinden dabei abwechseln. Fahrten zum Arzt stehen an, und die Zusammenarbeit mit der Nachbarschaftshilfe ist selbstverständlich. Jugendbeauftragte Maria König arbeitet eng mit dem Jugendgemeinderat zusammen. Das Ferienprogramm wurde erstellt, und das Resümee fiel sehr positiv aus. Bei zwölf Angeboten hatten die Brander Vereine genügend attraktiven Stoff für Abwechslung in den Ferien geliefert. Der Jugendgemeinderat selbst hatte eine Wanderung auf die Kösseine im Programm. Auch Jugendbürgermeisterin Lilli Glowka war zur Abschlusssitzung gekommen. Am Partnerschaftstreffen der Steinwald-Allianz mit der Mikroregion Konstantinsbad hatte der Jugendgemeinderat teilgenommen und eine Kirwa-Disco im Sportheim ausgerichtet. 2020 soll der Bolzplatz in Neubrand attraktiver gestaltet werden. Der Jugendraum im Pfarrheim ist jeden zweiten Freitag offen. (ld)

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