25.11.2020 - 15:46 Uhr
Oberpfalz

Behördenumzug in den Anbau des Landratsamts Schwandorf verschiebt sich

„Nicht mehr vor Weihnachten.“ Landrat Thomas Ebeling macht beim Bauausschuss deutlich, dass sich die Umzugspläne in den neuen Anbau des Landratsamtes nicht halten lassen. Ein Umzug steht auch an einer anderen Stelle bevor.

Die Arbeiten für den Erweiterungsanbau an das Landratsamt (rechts) sind auch im Innenbereich bereits weit vorangeschritten. Der Wunsch, den Anbau noch heuer in Gebrauch zu nehmen, wird sich aber nicht erfüllen.
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Die Arbeiten für den Erweiterungsanbau an das Landratsamt, der die neue Zulassungsstelle und Büroräume für das Jugendamt beherbergen wird, sind im Innenbereich bereits weit vorangeschritten. Im Haushaltsplan 2020 sind für die Maßnahme 2,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Nach Lieferung und Einbau der Türen, für die laut Bauverwaltung allerdings noch kein verbindlicher Liefertermin bestätigt wurde, soll der Umzug für das Jugendamt stattfinden und auch die neue Zulassungsstelle in Betrieb genommen werden. Heuer wird das aber nichts mehr, wie beim Ausschuss für Schulen, Planung und Bau zu hören war. Die Arbeiten für die Außenanlagen des Amts werden witterungsbedingt noch bis ins Frühjahr nächsten Jahres dauern.

Wirtschaftsschule zieht um

Die andere große Baumaßnahme des Landkreises in Schwandorf ist die am Beruflichen Schulzentrum. Dort laufen die Bauarbeiten im fünften Bauabschnitt im nördlichen Teil des Hauptbaus Richtung Kreuzberg. Im ersten und zweiten Obergeschoss des Hauptbaus werden im Wesentlichen Klassenzimmer mit veränderter Raumstruktur neu geschaffen. Außerdem entstehen im dritten Obergeschoss weitere Fachräume für den Fachbereich Elektrotechnik mit neuer fachspezifischer Ausstattung.

Zudem wird im Erdgeschoss im fünften Bauabschnitt die Werkstatt mit Maschinenraum für den fachpraktischen Unterricht im Metallbereich der FOS-BOS errichtet. Die Fertigstellung dieses Bauabschnitts ist zum Schulhalbjahr Mitte Februar 2021 vorgesehen. Im Haushaltsplan 2020 sind für die Maßnahme vier Millionen Euro bereitgestellt. Die weiteren Bauabschnitte sechs und sieben - Sanierung und Erweiterung der Werkstätten - befinden sich noch im Planungsprozess. Im nächsten Jahr soll der Pausenhof zwischen der FOS-BOS und dem Hauptbau neu errichtet werden.

Mehr Sicherheit für die Schüler des BSZ

Etwas weiter voraus blickt die Baubehörde, was die Eingliederung der kompletten Wirtschaftsschule in das Berufliche Schulzentrum anbelangt. Der dafür nötige Umbau im vierten Stock des Gebäudes an der Glätzlstraße kann frühestens 2025 erfolgen.

Der Grund für die Verlagerung: Die Wirtschaftsschule, die momentan noch in das Schulgebäude in Wackersdorf integriert ist, braucht mehr Platz. Im Beruflichen Schulzentrum könnte man ihr im vierten Stock zehn Räume mit 800 Quadratmetern Fläche zur Verfügung stellen. "Ist die Schule überhaupt mittelfristig in ihrem Bestand gesichert?", wollte Kreisrat Armin Schärtl wissen. "Momentan sieht es ganz gut aus," versicherte der Landrat. Einige Klassen der Wirtschaftschule seien bereits im Beruflichen Schulzentrum untergebracht.

Die Wirtschaftsschule, die momentan noch in das Schulgebäude in Wackersdorf integriert ist, braucht mehr Platz. Im Beruflichen Schulzentrum könnte man ihr im vierten Stock zehn Räume mit 800 Quadratmetern Fläche zur Verfügung stellen.
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