30.12.2019 - 13:02 Uhr
BechtsriethOberpfalz

Feuerwehr klärt Kinder zu Silvester auf: "Dann ist die Hand ab"

„Dann ist die Hand ab und die wächst nicht mehr nach“, stellte eine Viertklässlerin fest, als der Kommandant der Feuerwehr Matthias Wirth fragte, was denn passieren würde, wenn man den Böller in der Hand anzündet.

Der Umgang mit Krachern ist nichts für Kinder.
von Ernst FrischholzProfil

„Verknallt an Silvester“ umschrieb sich die Aktion zum Thema „Tag des brandverletzten Kindes“ der Feuerwehren, an dem die Bechtsriether Wehr einen Vormittag an der Grundschule war und all die Gefahren ansprach, die Kindern passieren können, wenn sie das Silvesterfeuerwerk „selbst in die Hand nehmen“.

Wie Wirth den Schülern vermittelt, sind besonders Jungen im Alter von acht bis elf Jahren stark betroffen. Sie versuchen oft schon früher am Abend und auch ohne die Eltern mal einen Kracher loszulassen. Staunen bei den Kindern, als Wirth berichtet, dass Feuerwerkskörper eine Wärmeentwicklung bis zu 650 Grad erreichen können.

Zuhause sollen die Kinder auch die Eltern darauf hinweisen, dass diese nur geprüftes Feuerwerk verwenden und sich nicht jenseits der Grenze damit eindecken. Verlockend sei für die Kinder auch, beim Feuerwehr einen Blindgänger, der vielleicht vom Papa achtlos gelassen, selbst nochmals anzuzünden. Das könne schlimme Folgen haben. Es gab viele Tipps und Warnhinweise an die Kinder, die zudem auch die gesamte Ausrüstung der Feuerwehr erklärt bekamen, die an Silvester so oft wie kaum an einem anderen Tag als Ergebnis der Knallerei zum Einsatz gerufen wird.

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