04.07.2021 - 11:05 Uhr
BärnauOberpfalz

Netzwerk der Heimatunternehmer soll weiter wachsen

Um noch mehr Heimatunternehmer zu gewinnen, wird ein Netzwerk über den Landkreis Tirschenreuth hinaus aufgebaut. Im Bild (von links) stellvertretender Landrat des Landkreises Neustadt/WN, Albert Nickl, Landrat Roland Grillmeier, stellvertretender ALE-Leiter Kurt Hillinger, Daniela Wehner (ALE Oberpfalz), Alfred Wolf, Hannes Gilch, Conny Müller, Ilona Hunsperger und Landtagsabgeordneter Tobias Reiß.
von Externer BeitragProfil

Das Projekt Heimatunternehmen will künftig Landkreisgrenzen überwinden. Wie Projektkoordinator Alfred Wolf mitteilt, war der "Kultur- und Genussmarkt der Macher" in Bärnau auch der Start für ein neues gemeinsames Miteinander in der Region. Das Netzwerk soll noch weiter wachsen.

Dabei würden Alfred Wolf (Landkreis Tirschenreuth), Sabine Gollner für das Fichtelgebirge und Hannes Gilch (Landkreis Neustadt/WN) als sogenannte Heimatentwickler fungieren. "Die Landkreisgrenzen können Leute oft stoppen, miteinander zu arbeiten. Und jetzt gibt es die nächste Gelegenheit, durch Heimatunternehmen mit der Oberpfalz zusammenzuarbeiten", wird Gollner zitiert. Unterstützung gebe es von Daniela Wehner vom Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE).

"Das Besondere dieses Heimatunternehmer-Netzwerks ist, dass wir hier eine unglaubliche Vielfalt haben - von Landwirtschaft über Gastronomie und Kultur, über Kunst und das Gesellige bis zum Bierbrauen und die Wertschöpfung", erklärte Alfred Wolf.

Von dieser Vielfalt und Fülle zeigten sich auch Landtagsabgeordneter Tobias Reiß, Landrat Roland Grillmeier und der stellvertretende Landrat aus Neustadt/WN, Albert Nickl, begeistert. "Wir sind eine Landregion und wir brauchen auf dem Land Macher, die etwas voranbringen. Wir können uns nicht auf andere verlassen, sondern wir müssen selbst etwas anpacken und da ist Heimatunternehmen das richtige Netzwerk", so Roland Grillmeier.

Kurt Hillinger, stellvertretender ALE-Chef hob hervor, was an besonderen Projekten in enger Zusammenarbeit bewerkstelligt worden sei. "Bei den Heimatunternehmen geht es darum, leidenschaftliche Menschen, die für ihre Sache und die Region brennen, zu unterstützen", so Hillinger. Tobias Reiß zeigte sich überzeugt, dass der ländliche Raum eine Renaissance erlebe.

 

 

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