10.12.2019 - 15:54 Uhr
BärnauOberpfalz

Bürgerliche Wählergemeinschaft neu in Bärnau

Eine neue Gruppierung mit zwei bekannten Gesichtern aus dem Stadtrat gibt es seit einer Woche am Grenzkamm. Die „Bürgerliche Wählergemeinschaft Bärnau“ (BWG) will auch bei der Stadtratswahl im kommenden Jahr antreten.

Der Vorstand der Bürgerlichen Wählergemeinschaft Bärnau mit (vorne von links) Josef Hubmann, Vroni Schleifenheimer und Kurt Fischer sowie (hinten von links) Bernd Schwamberger, Edi Weiß, Armin Peuker, Wolfgang Giehl und Christian Schedl (nicht im Bild Alois Sladky).

Bei der Versammlung im Hotel-Gasthof "Zur Post" hoben die neun Gründungsmitglieder die neue Gemeinschaft aus der Taufe. Einstimmig wurden dabei Josef Hubmann als Vorsitzender und Kurt Fischer als sein Stellvertreter gewählt.

Hubmann rückte im Oktober 2015 für die SPD in den Bärnauer Stadtrat nach. Vor zwei Monaten kehrte Hubmann der Partei den Rücken und gehört seitdem als parteiloses Mitglied dem Gremium an. Kurt Fischer wurde 2014 für die Christliche Freie Wählergemeinschaft in den Stadtrat gewählt. Fischer wird bei der nächsten Kommunalwahl die Ziele der BWG Bärnau unterstützen.

Bei den Wahlen, die Albert Konrad leitete, wurden noch Schriftführerin Vroni Schleifenheimer, Kassier Wolfgang Giehl sowie die Beisitzer Armin Peuker, Eduard Weiß und Bernd Schwamberger in das Vorstandsgremium gewählt. Kassenprüfer sind Christian Schedl und Alois Sladky. Mehrere Mitglieder der neu gegründeten Wählergemeinschaft erklärten ihre feste Absicht, für den Stadtrat zu kandidieren. Darunter auch Eduard Weiß, der bereits von 2008 bis 2014 für die damalige "Wählergruppe Stadt und Land Bärnau" erste Erfahrungen in der Kommunalpolitik sammelte.

Ziel der neuen Liste ist laut Vorsitzendem Hubmann eine "informative, konstruktive und offene Kommunalpolitik ohne Parteizwang". Dabei will sich die Bürgerliche Wählergemeinschaft Bärnau für die Verwirklichung verschiedener Projekte einsetzen, darunter die Dorferneuerung Thanhausen, das alte Schulhaus in Hohenthan, das Anwesen an der Bischof-Senestrey-Straße 14 oder das Ärztehaus. Notwendig für die Entwicklung Bärnaus seien zudem weitere Investitionen in die Infrastruktur. Schon bei der Gründungsversammlung sprach sich BWG-Chef Hubmann für eine gute und sachliche Zusammenarbeit im Stadtrat aus, um die gemeinsamen Ziele zu verwirklichen.

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