19.10.2020 - 16:44 Uhr
BärnauOberpfalz

Archaeocentrum Bayern-Böhmen gewinnt „Goldenes Mammut“

Das grenzüberschreitende Projekt Archaeocentrum wurde in tschechischen Brünn mit dem Karel-Absolon-Preis ausgezeichnet. Eine Auszeichnung die mit 30.000 Kronen dotiert ist.

Stellvertretend für alle Partner nahmen Miroslav Popelka, Renata Šmidtová (Universität Prag), Helena Východská (Universität Pilsen), Pavel Titz (Nationalmuseum Prag) und Petr Netolický (Universität Pilsen) den Preis in Empfang.
von Autor AWOProfil

Große Freude bei den Verantwortlichen des Geschichtsparks und des Archaeocentrums Bayern-Böhmen. Mit der Verleihung des "Goldenen Mammuts" erhielt das Projekt Archaeocentrum Bayern-Böhmen des Vereins Via Carolina - Goldene Straße in Brünn eine besondere Auszeichnung.

In der Kategorie "Popularisierung der Archäologie" wurde das EU-Projekt nun mit dem Karel-Absolon- Preis "Goldenes Mammut" geehrt. "Wir freuen uns riesig, dass dieses binationale, tri-universitäre, grenzüberschreitende Projekt diese Auszeichnung erhalten hat", sagt Alfred Wolf von Via Carolina.

Der Karel-Absolon-Preis wird jährlich vom Archäologischen Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, dem Mährischen Landesmuseum in Brno und dem Institut für Archäologie und Museumskunde an der Philosophischen Fakultät der Masaryk-Universität verliehen. Karel Absolon war ein tschechoslowakischer Prähistoriker und Speläologe, der in Prag Zoologie und Georgraphie studierte und an der Karls-Universität als Professor tätig war.

Mit 30 000 Kronen, rund 1 100 Euro, ist der Preis dotiert, den "stellvertretend die tschechischen Kollegen entgegengenommen haben", erklärt Wolf. Das Geld soll der grenzüberschreitenden Arbeit zugute kommen. Ziel der Preisverleihung ist es, Archäologen zur Entwicklung und Umsetzung kreativer Aktivitäten zu motivieren.

Das Projekt Archaeocentrum wurde von 2017 bis 2019 mit Unterstützung bayerischer und tschechischer Projektpartner in Bamberg (Otto-Friedrich Universität), Pilsen (Westböhmische Universität, Westböhmisches Museum), Prag (Karls-Universität) und Tachov (Museum des Böhmischen Waldes) entwickelt und umgesetzt.

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