23.08.2020 - 18:01 Uhr
AuerbachOberpfalz

Über Wild, Wald und Wiesen

Jagd, Wald, Wild und Natur sollten Kindern nahegebracht werden. In Coronazeiten aber gar nicht so einfach. Für das Auerbacher Ferienprogramm kamen die Jäger aber auf eine gute Idee. Gabi Schleicher nennt im Interview Details.

Beim Abschluss der Wild-, Wald- und Wiesenrallye der Jägerkameradschaft Auerbach glänzten auch die Jagdhornbläser mit einem gelungenen Auftritt.
von Externer BeitragProfil

Das Ferienprogramm der Stadt Auerbach wurde heuer wieder mit der Wild-, Wald- und Wiesenrallye der Jägerkameradschaft Auerbach bereichert. Hauptorganisatorin war auch diesmal wieder Gabi Schleicher, selbst aktive Jägerin und Jagdhornbläserin. Im Interview spricht sie über die Beweggründe.

ONETZ: Frau Schleicher, wie kam es zu der Idee einer Wild-, Wald- und Wiesenrallye?

Gabi Schleicher: Die letzten Jahre habe ich immer gerne schon die Teilnahme der JK Auerbach am Ferienprogramm der Stadt organisiert. Auch heuer unter Corona-Zeiten kam der Gedanke auf, das zu tun aber die Frage war: Wie? Eine Größere Gruppe wollte man vermeiden, weswegen die Idee einer Veranstaltung kam, wo sich die Kinder unabhängig voneinander mit ihren Eltern oder Großeltern, Freunden usw., beteiligen konnten. Unter Einbezug von jagdlichen und naturnahen Themen war die Idee einer Rallye geboren.

ONETZ: Wie war der Ablauf der Rallye und was kann man sich darunter vorstellen?

Gabi Schleicher: Unter Einbezug der Jagdrevierpächter und des Schützenvereins Degelsdorf war schnell die regionale Eingrenzung gefunden. Der Rundweg begann und endete am Schützenheim und zog sich entlang des Mühlenweges bis nach Zogenreuth. Von dort über ein Teilstück der Teerstraße zurück nach Degelsdorf, wo das Abenteuer am Südhang des Pinzigberges unterhalb der B 470 quer durch den Wald weiterging. Am Weg gab es zahlreiche Stationen und viel Wissenswertes rund um das Thema Jagd, Wald und Natur. So waren viele Fragen zu beantworten und abwechslungsreiche Spiel- und Sinnesstationen durchzuführen.

ONETZ: Es gab auch einen Fragebogen auszufüllen. Was wurde damit gemacht?

Gabi Schleicher: Korrekt, ein Laufzettel mit Fragen zum Thema Wildtiere wurde gestellt, welche von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, übrigens war keine Altersbeschränkung gegeben, ausgefüllt werden durften und am Ausgangspunkt am Schützenheim am Ende des Weges mit dem Lösungswort versehen in einen Kasten eingeworfen werden konnten. Am letzten Tag der Rallye, die von 10. bis 16. August dauerte, gab es eine kleine Abschlussrunde mit Verlosung kleinerer Präsente unter allen Teilnehmern. Der jüngste war zwei Jahre, der älteste Teilnehmer 74, insgesamt waren 75 „Laufzettel“ abgegeben worden. In Begleitung der Jagdhornbläser und einiger Jäger verbunden mit einer Brotzeit und den Schlussworten von Vorsitzendem der JK, Dieter Möller endete die Wild-, Wald- und Wiesenrallye.

ONETZ: Wie war die Resonanz der Teilnehmer?

Gabi Schleicher: Die Rückmeldungen waren positiv bis überwältigend und mit viel Anerkennung verbunden. Insgesamt habe ich mich über die Teilnahme und über die positiven Rückmeldungen sehr gefreut.

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