16.09.2021 - 15:35 Uhr
AmbergOberpfalz

Zwei verkaufsoffene Sonntage, kleine Dult und Krüglmarkt im Oktober

Verkaufsoffene Sonntage, kleine Dult, Krüglmarkt: Der Oktober in Amberg hat es in sich. Einige Veranstaltungen des XXL-Aprilwochenendes, die heuer nicht stattfinden konnten, werden dafür jetzt noch im Herbst nachgeholt.

2019 warVerkaufsoffener Sonntag in der Fußgängerzone
von Andrea Mußemann Kontakt Profil

Gleich zwei verkaufsoffene Sonntage sollen heuer im Oktober stattfinden: An den Sonntagen 3. und 24. Oktober dürfen alle Ladeninhaber in Amberg ihre Türen aufsperren. "Die Geschäftsleute sind ganz heiß drauf", sagt Emilie Leithäuser von der Park- und Werbegemeinschaft (PWG). Der erste verkaufsoffene Sonntag ist verbunden mit der kleinen Dult, die ähnlich wie im vergangenen Jahr in Amberg über die Bühne gehen soll. Der zweite verkaufsoffene Sonntag läuft parallel zum Krüglmarkt, der heuer am 23. und 24. Oktober stattfindet. Auch Krüglmarkt-Organisator Gerhard Stock sei froh, dass es heuer noch klappt. Mindestens zwölf Aussteller seien nötig, um die Haferlschau angemessen zu präsentieren. Das Interesse der Händler, ihre Krüglwaren in Amberg zu präsentieren, ist sehr groß. Stock habe bereits doppelt so viele Zusagen.

Leithäuser sagt, dass sie sogar um einen dritten verkaufsoffenen Sonntag gekämpft habe. Am liebsten wäre ihr zusätzlich ein Adventssonntag gewesen. Doch dieser sei abgelehnt worden mit der Begründung, dass dies im Advent nicht erlaubt sei. Dass die beiden Termine so nah aufeinander folgen, begründet sie mit einer Entscheidung eines runden Tischs, an dem sowohl Stadtmarketing-Verein als auch die Wirtschaftsförderung (ehemalige Gewerbebau) beteiligt gewesen seien. Die Terminvergabe habe sich durch mehrere Faktoren ergeben. Und: "Der 24. Oktober war zum Beispiel eines von wenigen freien Wochenenden von Gerhard Stock", so Leithäuser. Zu den verkaufsoffenen Sonntagen sollen auch wieder zahlreiche Stände in der Innenstadt Besucher anlocken, darunter Süßwaren, Essen oder Naturkost. "Das bringt wieder Leben in der Stadt", freut sie sich.

Einen Nachteil haben die nah aufeinander folgenden Termine: "Ganz klar für die Angestellten", sagt Emilie Leithäuser, die für die FDP im Amberger Stadtrat sitzt. Doch wer keine Möglichkeit habe aufzusperren, werde auch nicht gezwungen, sagt Leithäuser. Gerade für Familienbetriebe habe sie vollstes Verständnis. Der letzte verkaufsoffene Sonntag war übrigens am 6. Oktober 2019. Emilie Leithäuser muss nicht nachschlagen, diesen Termin kann sie aus dem Kopf nennen.

Apropos Advent: Auch für den Weihnachtsmarkt würden schon die Planungen laufen. "Der Antrag dafür ist gestellt." Die PWG habe fest vor, heuer eine Budenstadt zentral auf dem Amberger Marktplatz aufzubauen. Doch wie der Weihnachtstrubel genau aussehen soll, stehe noch in den Sternen. Leithäuser ist allerdings keine Freundin eines über die Stadt verteilten Weihnachtsmarktes. "Es ist eben doch ein Markt des Zusammenseins."

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Emilie Leithäuser von der Park- und Werbegemeinschaft über die verkaufsoffenen Sonntage

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