07.07.2020 - 13:23 Uhr
AmbergOberpfalz

Weniger jugendliche Komasäufer in Amberg

Laut DAK-Gesundheit landeten 2018 in Amberg 14 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus – 44 Prozent weniger als 2017. Der Einsendeschluss für die Alkohol-Präventionskampagne „bunt statt blau“ wurde verlängert.

Jugendliche können noch bis Dienstag, 15. September, bei der Alkohol-Präventionskampagne „bunt statt blau“ der DAK-Gesundheit mitmachen. Dabei handelt es sich um einen Plakat-Wettbewerb.
von Externer BeitragProfil

Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist in Amberg gesunken. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Bayerischen Statistischen Landesamtes landeten im Jahr 2018 14 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Damit sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2017 um 44 Prozent, das geht aus einer Pressemitteilung der DAK-Gesundheit hervor.

"Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, Alkohol gehöre zum Feiern und Spaßhaben dazu", sagt Caroline Schießl von der DAK-Gesundheit in Amberg. "Alkohol wirkt auf junge Menschen schneller, stärker und länger als auf Erwachsene. Deshalb ist das Komasaufen bei Jugendlichen eine gefährliche Tatsache. Wichtige Gesundheitsthemen wie dieses sollten im Schulalltag diskutiert werden."

Bei "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen", einem Wettbewerb der DAK-Gesundheit, sind zum elften Mal Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. An der Aktion nahmen seit 2010 mehr als 100 000 junge Künstler teil. Landesschirmherrin von "bunt statt blau" ist Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Wie geplant sollen auch in diesem Jahr Bundes- und Landessieger des Kreativwettbewerbs gekürt werden - nur später als sonst. Aufgrund der Corona-Einschränkungen in den Schulen wurde der Einsendeschluss verlängert: Jugendliche können noch bis 15. September mitmachen.

Weitere Informationen zum Projekt "Bunt statt blau" finden Sie hier

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