07.07.2021 - 11:30 Uhr
AmbergOberpfalz

Welt der Skater soll ein Stück größer werden

Die Skateranlage im Sportpark am Schanzl ist der absolute Renner. Hier trifft sich die Jugend, hier darf geposed werden. Nur gut, dass es jetzt auch noch ordentlich Geld von der Regierung der Oberpfalz für eine baldige Erweiterung gibt.

Immer mehr Skater entdecken die neue Anlage am Schanzl für sich. Damit es nicht zu eng wird auf den Rampen, ist jetzt eine Erweiterung sowie Bau einer Anlage für Kinder geplant.
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Das Rattern der Skateboards ist schon von Weitem zu hören. Dazu dröhnt Hip-Hop aus den Boxen. Die Skateranlage am Schanzl ist einfach cool. Und wer hier skatet, ist das ebenfalls. Noch cooler ist, dass die Anlage jetzt auch noch erweitert werden soll. Die Stadt Amberg steckt noch einmal rund 165.000 Euro in den angesagten Treffpunkt neben dem FC-Stadion. Gut, dass ihr die Regierung der Oberpfalz mit 90 Prozent der förderfähigen Kosten unter die Arme greift.

Einheitlicher Sportpark entsteht

Seit der Stadtrat vor knapp zwei Jahren beschlossen hat, aus einem Fleckenteppich von einzelnen Vereinsinteressen einen großen, gemeinsamen Sportpark für alle Vereine und Bürger der Stadt zu machen, bewegt sich was am Schanzl. Auf dem ehemaligen Trainingsplatz der DJK-Fußballer wird jetzt Beach-Volleyball gespielt, die Eishalle wird erweitert und die gemeinsame Toilettenanlage für Stadion und Sportpark soll auch etwas werden. Für die Jahre 2021 bis 2023 steht aktuell eine ganze Reihe von Maßnahmen an, für die letztendlich der Stadtrat die Gelder freigeben muss.

Konkret ging es am Dienstag im Schul- und Sportausschuss um 268.000 Euro, die ein derzeit noch fehlender Allwetterplatz kosten wird. Dazu 141.600 Euro für eine Skateranlage für die Kids, die jüngeren Jahrgänge. 165.100 Euro wird es kosten, die schon bestehende Skateranlage für Jugendliche zu erweitern. Dazu kommen noch einmal 17.500 Euro für einen Multifunktionsplatz. Insgesamt sind das für die Haushalte 2022 und 2023 592.200 Euro – von denen allerdings rund 337.000 Euro an Zuschüssen wieder an die Stadt zurückfließen dürften. "Das ist schon eine Traumförderung", merkte Bürgermeister Martin Preuß dazu an. Wegen der bereits erschöpften Mittel für die Leader-Förderung 2022 muss allerdings ein Teil der Maßnahmen auf das Haushaltsjahr 2023 verschoben werden.

"Das ist schon eine Traumförderung."

Bürgermeister Martin Preuß

Bürgermeister Martin Preuß

Bewegungsmöglichkeiten gerade in Corona

Gerade in den Corona-Zeiten habe man gemerkt, wie wichtig es ist, ausreichend Bewegungsmöglichkeiten und -raum für Kinder und Jugendliche zu schaffen, sagte Thomas Bärthlein (CSU), der gleichzeitig Vorsitzender des TV 1861 ist. Das sahen auch alle anderen Stadträte im Ausschuss so und ließen den Antrag des Schul- und Sportamts einstimmig passieren. In der nächsten Runde hat jetzt der Haupt- und Finanzausschuss darüber zu befinden. Er muss dem Stadtrat empfehlen, die entsprechenden Mittel freizugeben.

Mehr vom Sportpark am Schanzl gibt es hier

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