27.07.2021 - 08:52 Uhr
AmbergOberpfalz

Verabschiedung der besten Quali- und Mittelschüler aus Amberg und Amberg-Sulzbach

Es ist geschafft. Oberbürgermeister Michael Cerny und Landrat Richard Reisinger verabschiedeten bei einer kleiner Feier die jahrgangsbesten Quali- und Mittelschüler aus Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach.

Die Jahrgangsbesten der Amberger Schulen, zusammen mit (von links) Oberbürgermeister Michael Cerny, Philip Bogner, Veronika Wegele, Hannah Krückeberg, Darja Lorenz, Moritz Bäumler, Luis Kowalczyk und Schulamtsdirektorin Beatrix Hilburger.
von Autor GFProfil

„Ehre wem Ehre gebührt, Ihr seid die Besten, nun macht was draus“, so Oberbürgermeister Michael Cerny bei der Verabschiedung der jahrgangsbesten Quali- und Mittelschüler aus Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach.

Schulamtsdirektorin Beatrix Hilburger verglich bei der Abschlussfeier für die besten Schüler mit Qualifizierendem- oder Mittelschulabschluss im Großen Rathaussaal die Schulzeit mit großen Sportereignissen. Ein Jahrzehnt hätten sich die jungen Erwachsenen abgestrampelt und wie bei der Tour de France Höhen und Tiefen überwunden. Der eine oder andere sei vielleicht vom Weg abgekommen und hätte eventuell im falschen Augenblick gebremst, aber trotz Wechsel-, Distanz- und Präsenzbeschulung hätten alle dieses wichtige Etappenziel erreicht. Das habe viel Kraft und Ausdauer gekostet, wenn auch so mancher Schüler sich wie ein platter Fahrradschlauch ohne Luft gefühlt habe. "Nun gilt es weiter zu strampeln. Aber mit Flexibilität, Fleiß, Mut und neuen Ideen kann auf den künftigen Lebensetappen viel erreicht werden", so Hilburger. Entscheidend sei es, im Training zu bleiben, auf jeder Etappe des Lebens zu lernen, um für das Leben sicher im Sattel zu sitzen.

Die Abschlusszeugnisse bestätigen die Qualifikation für die nächsten Etappen des Lebens und diese Chance sollte man nicht verstreichen lassen. Für die Zukunft wünschte die Schulamtsdirektorin allen Schülern viel Ausdauer und Beharrlichkeit, vor allem ein Quäntchen Glück, das nötig sei, um beruflich und auch privat erfolgreich zu sein. Oberbürgermeister Michael Cerny hob hervor, dass derzeit in vielen Berufen gut ausgebildete und qualifizierte Fachkräfte Mangelware seien und Industrie sowie Handwerk auf Schulabgänger warten würden. Die heute zu ehrenden Schüler stünden vor der Entscheidung, einen Beruf zu erlernen oder die schulische Ausbildung fortzusetzen, entsprechende Kompetenzen für beide Wege hätten sie jedenfalls aufgebaut. Mehr als seine Vorredner gesagt haben, gibt es dazu nicht zu sagen, meinte Landrat Richard Reisinger. Aber alle könnten stolz auf das erreichte Ergebnis sein, einer erfolgreichen Berufsausbildung stehe nichts im Wege, auch nicht der Entscheidung, die Schulzeit fortzusetzen.

Roboter in der Mittelschule

Vohenstrauß
Die Jahrgangsbesten der Landkreisschulen, zusammen mit (on links) Landrat Richard Reisinger, Elena Götz, Philipp Schlaffer, Lena Ruppert, Sebastian Kopf, Michelle Timm, Laura Schörner, Sarah Held, Tina Weißenberger, Sebastian Lehmeier, Ionut Gogolan, Nele Bauer, Paul Sammet, Carla Zinveli und Schulamtsdirektorin Beatrix Hilburger.
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