10.08.2021 - 15:26 Uhr
AmbergOberpfalz

Stimmkreisreform: Amberg-Sulzbacher Grüne sind kritisch

Die Grünen im Landkreis Amberg-Sulzbach sehen die anstehende Stimmkreisreform zur Landtagswahl kritisch: Es gebe mehrere Probleme in der Akzeptanz dieses Vorhabens des Innenministeriums.

Die Grünen im Kreis Amberg-Sulzbach sehen die geplante Stimmkreisreform kritisch.
von Redaktion ONETZProfil

"Die anstehende Stimmkreisreform zur Landtagswahl wird von den Kreis-Grünen in Amberg-Sulzbach kritisch beäugt", heißt es in einer Pressemitteilung des Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen. Dieser nehme den Vorschlag des Innenministeriums über den geplanten Stimmkreiszuschnitt kritisch unter die Lupe. Aufgrund der schwindenden Einwohnerzahl im Stimmkreis Tirschenreuth wird der Wahlkreis erweitert. Auerbach kommt dafür infrage.

Die Grünen sehen nach eigener Auskunft "mehrere Probleme in der Akzeptanz dieses Vorhabens des Innenministeriums". Käme Auerbach zum Stimmkreis Tirschenreuth, würde der Gebiete aus drei Landkreisen zusammenführen. Laut den Grünen gibt es hier "nicht nur ein Problem in Beziehung auf die Distanzen, sondern auch auf die Zugehörigkeit der Menschen vor Ort". Der Truppenübungsplatz Grafenwöhr bilde eine Flächenbarriere, trenne geographisch. Die Auerbacher seien Amberg-Sulzbacher, betonten die Grünen: Schon die starke Vertretung im Kreistag mache das sichtbar. Die Grünen fordern: "Es muss offen mit den Bürgern diskutiert und abgewogen werden, was für alle Beteiligten die beste Lösung ist und welcher Stimmkreiszuschnitt am sinnvollsten ist." Ein Problem, das die Stimmkreisreform sichtbar mache, "ist die Abwanderung im ländlichen Raum von der Fläche in die Städte. Die Grünen fordern hier nicht nur ein Versprechen auf die Stärkung des ländlichen Raums, sondern endlich sichtbares Handeln".

Auerbach will nicht zum Stimmkreis Tirschenreuth wechseln

Auerbach

 

 

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