20.11.2019 - 16:13 Uhr
AmbergOberpfalz

Spannendes Programm am Arbeitsplatz der Eltern

Ob sie die nächste Generation von Stadträten werden ist noch nicht klar, aber Spaß hatten die Kinder der städtischen Mitarbeiter auf jeden Fall im großen Rathaussaal. Viel Besser als Schule war das - zumindest am Buß- und Bettag.

Erst Stadtrat spielen im Rathaus, dann zum Geocaching ins LGS-Gelände
von Externer BeitragProfil

24 Buben und Mädchen durften am schulfreien Buß- und Bettag die Arbeitsstätte ihrer Mama oder ihres Papas erkunden. Oberbürgermeister Michael Cerny begrüßte sie am Morgen persönlich. Nach dem Rundgang durch das Rathaus ging es mit ihren Begleitern, allesamt Auszubildende der Stadtverwaltung, zur digitalen Schnitzeljagd ins Landesgartenschaugelände. Beim Geocaching durften die Kinder nach einem Schatz suchen und im Anschluss im Jugendzentrum noch basteln, spielen und Brotzeit machen.

Großes Gewusel herrschte um 7.30 Uhr auch im Klinikum St. Marien. Wie in jedem Jahr bot das Klinikum seinen Mitarbeitern einen Mitarbeiter-Kinder-Tag an, damit Eltern ihre Kinder an diesem schulfreien Tag einfach mit zur Arbeit nehmen konnten. Die Kinder waren gut versorgt, und hatten zudem noch jede Menge Spaß. „Das Angebot wird super angenommen, in diesem Jahr hatten wir 75 Anmeldungen, so viele waren es noch nie. Das zeigt, dass wir mit unserem abwechslungsreichen Programm alles richtig machen“, freut sich Personalratsvorsitzender Reinhard Birner.

Jedes Jahr überlegen sich Reinhard Birner und sein Team neue Aktionen für die Buben und Mädchen. Aufgeteilt in drei Gruppen gab es erst eine Vorstellungsrunde mit Kennlernspielen, bevor es dann nach ganz weit nach oben ging. An einen Ort, an den fast niemand so einfach hinkommt: auf den Dachlandeplatz für den Hubschrauber. Dort wartete schon Marco Bethmann, Landeplatzhelfer und Ausbilder. Er erklärte den Kindern, was zu tun ist, wenn sich ein Hubschrauber ankündigt. Und was dann mit dem Patienten passiert, wenn er gelandet ist. Natürlich durften die Kinder Marco Bethmann Löcher in den Bauch fragen. Viele wollten wissen, wie oft denn so ein Hubschrauber hier landet, wie große so ein Hubschrauber ist, und ob der auch nachts landen kann. Auf der Landefläche selbst staunten die Kinder sowohl über die vielen Lichter, die für eine Landung gebraucht werden, aber auch über den tollen Ausblick auf ihre Heimatstadt. Außerdem lernten sie die Löschanlage samt Löschequipment kennen.

Bildergalerie zu den Aktionen am Buß- und Bettag

Das Klinikum hat eine eigene Hausfeuerwehr. Und welcher kleine Bub hatte nicht schon mal den Traum Feuerwehrmann zu werden? Diesem Ziel konnte so mancher nun näher kommen. Zuerst einmal gab es eine kleine Brandschutzerziehung von Christoph Bachmann, dem Brandschutzbeauftragten des Klinikums. Und dann gingen plötzlich ein Monitor und ein Papierkorb in Flammen auf. Jetzt war Geschick gefragt, denn die Kinder durften nun selber löschen und waren für einen Moment echte Feuerwehrmänner- und frauen.

Nach so viel Feuereifer brauchte ein jeder eine kleine Stärkung, bevor es dann noch in den Rettungswagen ging. Michael Honig vom BRK stand bereit und erklärte den wissbegierigen Besuchern alles ganz genau und konnte damit auch so einige Ängste beseitigen. Das Blaulicht durfte angeschaltet werden, die Sauerstoffmaske wurde ausprobiert, die Kinder lernten, was ein Absauger ist und was ein EKG misst. So gut ausgebildet und mit jeder Menge neuen Eindrücken, vielen neuen Erfahrungen und neuem Wissen, bildete ein gemeinsames Mittagessen den vergnüglichen Abschluss des diesjährigen Mitarbeiter-Kinder-Tages.

Gemeinsames Kennenlernen um 8 Uhr, Sportprogramm um 9.15 Uhr und Fotoshooting um 10.45 Uhr. Auch der Terminkalender für die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes für Pflege, kurz LfP, war gut gefüllt am schulfreien Buß- und Bettag. Weil ihre Eltern nicht frei hatten, hatte die Amtsleitung alle Mitarbeiter-Kinder herzlich eingeladen, ihre Eltern in die Arbeit zu begleiten und einen Tag lang Amtsluft zu schnuppern.

Ein Planungsteam hat für den Tag ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt: Bei einer Schnitzeljagd durchs Amt lernten die Kinder die Arbeitsstelle und die Kollegen der Eltern kennen. Außerdem gab es viel Zeit, gemeinsam zu basteln, zu lesen und zu spielen. Auch für das entsprechende Bewegungs- und Sportprogramm war gesorgt. „Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal eine Kinderbetreuung am Buß- und Bettag angeboten“, erklärt Markus Schick, der Präsident des LfP. „Ich freue mich sehr, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Angebot gerne angenommen haben und bedanke mich bei allen, die an der Organisation und Durchführung beteiligt waren, sehr herzlich.“ „Es ist schön, dass ich die Kinder am Buß- und Bettag mitbringen kann“, so Sabine Singer, die in der Personalabteilung des LfP arbeitet. „So muss ich nicht freinehmen und auch keine extra Betreuung organisieren.“ Die Eltern sind zufrieden und den Kindern hat es auf jeden Fall Spaß gemacht. Für sie und auch für die Amtsleitung ist deshalb klar: Wiederholung im kommenden Jahr dringend erwünscht.

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