22.06.2021 - 14:46 Uhr
AmbergOberpfalz

Schlangen vor dem Hockermühlbad sollen kürzer werden

Die Hitze der vergangenen Tage hat die Menschen ins Wasser gelockt. Doch vor die kühle Erfrischung im Hockermühlbad hat Corona erst einmal eine lange Schlange am Eingang gesetzt. Die soll jetzt aber deutlich kürzer werden.

Desinfektionsspray und Datenformular vor dem Eingang des Hockermühlbades. Das war einmal. Künftig müssen die Besucher hier ihre Daten nicht mehr hinterlegen. Damit sollte auch die Schlange vor dem Eingang kürzer werden.
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Temperaturen bis zu 32 Grad im Schatten, strahlender Sonnenschein und endlich Sommer. Und dann sind auch noch die Freibäder in Sulzbach-Rosenberg und Rieden geschlossen. Entsprechend groß war der Ansturm in den vergangenen heißen Tagen auf das Amberger Hockermühlbad. Doch in der langen Menschenschlange vor dem Eingang war dann erst einmal Schluss mit der Erfrischung.

Bis zu eine Stunde anstehen

Stadträtin Gabriele Donhauser (CSU) fand das nicht so prickelnd und brachte das Thema deshalb am Montag in der Stadtratssitzung zur Sprache. "Man könnte doch entweder eine zweite Kasse aufmachen oder den Automaten wieder in Betrieb nehmen", schlug sie vor. Denn tatsächlich sei es wohl in der Warteschlange zwischendurch zu Rangeleien gekommen. "Weil man steht da schon sehr lange an." Nämlich bis zu einer Stunde, bevor das kühle Nass endlich in greifbarer Nähe ist.

Wie der für die Amberger Bäder zuständige Stadtwerke-Geschäftsführer Stephan Prechtl noch in der Sitzung antwortete, sollte sich das Problem wohl schon in Kürze lösen. In Absprache mit dem städtischen Ordnungsamt sei nämlich das wegen Corona erforderliche Hygienekonzept abgeändert worden, so dass jetzt nicht mehr die persönlichen Kontaktdaten eines jeden Besuchers erfasst werden müssten. "Damit sollte das jetzt zügiger gehen", versprach Prechtl. Und so könnten die Stadtwerke dann wahrscheinlich auch den Eintrittskarten-Automaten wieder in Betrieb nehmen und eine weitere Zahlmöglichkeit eröffnen. Für alle, die ganz schnell durch die Schranke vor dem Bad-Eingang kommen wollen, hatte Prechtl einen Tipp: den Kauf einer Saisonkarte.

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Service:

Wegen Corona gelten im Hockermühlbad bestimmte Regeln

  • Im Sportbecken dürfen sich maximal 150 Personen aufhalten.
  • Es gibt acht Bahnen, auf denen im Kreis geschwommen wird.
  • Das Springerbecken kann von maximal 20 Personen genutzt werden und wird von den Mitarbeitern zeitlich befristet freigegeben.
  • Im Nichtschwimmerbecken dürfen sich maximal 120 Personen aufhalten, auf der Breitrutsche maximal eine Person oder eine Familie.
  • Im Planschbecken sollen möglichst Ansammlungen vermieden und auf ausreichenden Abstand der Kinder untereinander geachtet werden.
  • Geöffnet ist das Hockermühlbad während der Saison von 8 bis 20 Uhr. Um 19 Uhr ist der letzte Einlass.
  • Erwachsene zahlen pro Tag 4,60 Euro, Kinder und Jugendliche 2,60 Euro. Dazu kommen zahlreiche Ermäßigungen für Familien usw.
  • Die Saisonkarte kostet für Kinder und Jugendliche 40 Euro, für Erwachsene 80 Euro.

 

 

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