02.02.2021 - 15:12 Uhr
AmbergOberpfalz

Region Amberg-Sulzbach attraktiv und zukunftssicher gestalten

Welche Rahmenbedingungen sind für die Wirtschaft in der Region entscheidend, um nach der Coronakrise wieder durchstarten zu können? Darüber diskutierte Ambergs OB Michael Cerny mit Vertretern der Industrie- und Handelskammer.

Setzen sich gemeinsam für eine zukunftsorientierte Entwicklung des Standorts Amberg-Sulzbach ein: Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny, die neue Leiterin der IHK-Geschäftsstelle, Yvonne Schieder, und der neu gewählte Vorsitzende des IHK-Gremiums Markus Frauendorfer.
von Externer BeitragProfil

Bei dem virtuellen Austausch von Oberbürgermeister Michael Cerny mit der neuen Leiterin der IHK-Geschäftsstelle, Yvonne Schieder, und dem neu gewählten Vorsitzenden des IHK-Gremiums, Markus Frauendorfer, ging es um Möglichkeiten der Vernetzung von Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Vor allem in der Zusammenarbeit zwischen den regionalen Unternehmen und den Hochschulen vor Ort sehen Schieder und Frauendorfer laut einer Pressemitteilung viele Synergieeffekte. Diese gelte es künftig noch stärker zu nutzen.

Klimaneutralität wichtiges Thema

„Gerade mit Blick auf die Corona-Krise müssen entscheidende Standortthemen stetig weiter verfolgt werden, damit unser Wirtschaftsraum und die Unternehmen vor Ort international wettbewerbsfähig bleiben. Dazu gehört neben verschiedenen Infrastrukturmaßnahmen auch das Zukunftsthema Klimaneutralität“, betonte Gremiumsvorsitzender Frauendorfer.

Für Cerny und die Vertreter der Industrie- und Handelskammer ist die Entwicklung der Amberger Innenstadt ein zentraler Punkt. Nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Herausforderungen im Einzelhandel sei er aktueller denn je. Ein lebendiges, vielfältiges Ortszentrum bringe nicht nur Vorteile für zahlreiche Branchen mit sich, „sondern lockt auch dringend benötigte Fachkräfte für das starke verarbeitende Gewerbe in die Region“, sagte Schieder.

Um den Zuzug von Fachkräften zu fördern, sollte deshalb vor allem in Amberg mehr attraktiver und bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, beispielsweise durch eine Umwidmung leerstehender Einzelhandelsflächen.

Cerny betonte, die Stadt habe trotz der Corona-Pandemie die Umsetzung wichtiger Innenstadtprojekte weiter im Blick. „Wir wollen mit einer modernen Stadtentwicklung dazu beitragen, die Region attraktiv und zukunftssicher aufzustellen“, führte er in der virtuellen Diskussionsrunde weiter aus. Der offene Austausch mit der regionalen Wirtschaft liefere stets wichtige Impulse für eine mutige Stadtentwicklung, so seine Überzeugung.

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