27.06.2021 - 14:28 Uhr
AmbergOberpfalz

Parallel zum Bergfest: Amberger Bierwochen starten

Da es auf dem Bergfest wegen der Corona-Pandemie keinen Bierausschank geben darf, haben die Amberger Brauereien die Amberger Bierwochen erfunden – quasi als eine Art Ersatz. Am Samstag war Anstich.

Prost! Diese Marktplatz-Besucherinnen ließen sich das Bier bereits kurz nach dem Anstich des ersten Fasses schmecken.
von Gerd SpiesProfil

O'zapft is! Auch wenn Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny wegen des Lockdowns etwas aus der Übung war, so zapfte er doch das erste Fass Bier anlässlich der 2. Amberger Bierwochen souverän an. Ein adäquater Ersatz für das ausgefallene Bergfest können die Bierwochen natürlich nicht sein, die sechs Brauereien und Wirte wollen aber damit bis zum 1. August in ihren Wirtshäusern wenigstens "a bisserl Bergfest-Stimmung" aufkommen lassen.

Erstes Fass angezapft

Den Ort des Startschusses zur zweiten Ausgabe der Bierwochen hatten die Stadtoberen gemeinsam mit dem Kulturamt und den Vertretern der sechs Amberger Brauereien bewusst ausgewählt. Denn auf dem Marktplatz vor dem Rathaus herrschte bei der Außengastronomie am Samstagnachmittag bei herrlichem Sonnenschein Hochbetrieb. Und kaum hatte der Oberbürgermeister das erste Fass angezapft, gemeinsam mit den Protagonisten die erste Mass im klassischen Steinkrug in die Höhe gestemmt, kamen auch schon die ersten Anhänger des Gerstensaftes zügig um die Ecke.

Eine Schar feiernder Damen (Stichwort Junggesellinnen-Abschied) durfte gleich mal den frisch gezapften Gerstensaft testen. Der "Dreiklang" sei mit den Bierwochen erfunden, man habe dadurch neben dem Bergfest und dem Bierfest die Marke "Bierstadt Amberg" weiterentwickelt, sagte OB Cerny nach dem erfolgreichen Anstich. "Aus der Not heraus", erinnerte Thomas Eichenseher vom Amberger Stadtmarketing-Verein, wurden 2020 als Ersatz für das ausgefallene Bergfest die Bierwochen geboren. Jetzt habe man in der Umsetzung nachjustiert und ein Modell geschaffen, dass auch in den kommenden Jahren Bestand haben könne.

Die Braumeister der sechs Amberger Brauereien waren beim Startschuss zu den Bierwochen schon etwas stolz, dass es ihnen gelingt, gemeinsam die Marke "Bierstadt Amberg" auch in Corona-Zeiten am Leben zu erhalten. "Ohne das Miteinander der Amberger Brauereien gäbe es kein Bierfest, vielleicht gar kein Bergfest", mutmaßte auch OB Cerny.

Sechs Brauereien machen mit

Sie machen mit: Brauereigaststätte Sterk, "s' Wirtshaus" im Amberger Garten (Brauerei Bruckmüller), Schloderer Bräu, Winkler Bräuwirt, Café Zentral (Hausbrauerei Sudhang) und Zum Kummert Bräu. Genießer haben laut Kulturamts-Leiter Rainer Volkert die Gelegenheit, sich einen "ProBierpass" zu besorgen und jede getrunkene Mass abstempeln zu lassen. Ist der Pass vollständig, darf man an einem Gewinnspiel teilnehmen. Um auch kulinarisch etwas Bergfest-Stimmung zu erzeugen, haben die Wirte sogar extra Schmankerlkarten aufgelegt.

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