26.10.2020 - 15:32 Uhr
AmbergOberpfalz

MdL Schwartz lädt zu Diskussionsrunde zu Bahnstromtrasse

Die Diskussion rund um die Bahnstromtrasse ist in vollem Gange. Landtagsabgeordneter Harald Schwartz (CSU) lud nun zu einer Gesprächsrunde etliche Bürgermeister der Region ins Maximilianeum nach München ein.

Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz (vorne Mitte) lud die betroffenen Bürgermeister aus Amberg-Sulzbach um (von links) Roman Berr, Reiner Pickel, Roland Strehl, Anton Peter, Dieter Dehling und Peter Achatzi zu einer gemeinsamen Diskussionsrunde mit dem Vertreter des Wirtschaftsministeriums, Dr. Stephan Albert, (rechts) in den Bayerischen Landtag ein.
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"Wir sind klar gegen eine Stromtrasse durch Amberg-Sulzbach, die ausschließlich als Sicherheitsreserve für andere Strecken außerhalb unserer Region dient, zumal, wenn es Alternativen gibt", unterstrich Schwartz zu Beginn der Veranstaltung zu diesem Reizthema im Münchner Maximilianeum.

Wie es in einer Pressemitteilung der CSU dazu steht, nahmen an der Gesprächsrunde auch Robert Veitenhansl vom Bayerischen Bauministerium sowie Stephan Albert vom Bayerischen Wirtschaftsministerium teil. "Wir unterstützen die Anliegen der Bevölkerung in Amberg-Sulzbach, eine nachvollziehbare Planung und fundierte Begründungen zu erhalten. Dazu steht das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft in engem Kontakt mit den diversen Stellen der Deutschen Bahn. Dabei werden auch alternative Möglichkeiten zu der bisher diskutierten thematisiert", berichtete Albert zu der derzeitigen Situation.

Der Etzelwanger Gemeinderat und Elektroingenieur Gerhard Pirner konnte darstellen, dass es andere Möglichkeiten der Stromversorgung gebe, heißt es. "Anstatt das Bahnstromnetz neu zu bauen, könnte stattdessen über eine dezentrale Einspeisung aus dem öffentlichen Stromnetz über Umrichterwerke nachgedacht werden. Dies wird bereits bei anderen Bahnlinien so umgesetzt", so Pirner.

Illschwangs Bürgermeister Dieter Dehling unterstrich, dass man nicht gegen die Elektrifizierung der Bahnanbindung sei. "Niemand ist grundsätzlich gegen die Elektrifizierung. Aber die Art und Weise der Planung durch die Bahn lehnen wir ab."

Um weiterhin im Gespräch zu bleiben und im Sinne einer guten Lösung Einfluss auf das Gutachten und die weitere Position der Bahn zu nehmen, vereinbarten die anwesenden Mandatsträger in engem Kontakt zu bleiben, heißt es in der Presse-Info weiter.

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